FH JOANNEUM - University of Applied Sciences
FH JOANNEUM Kapfenberg nimmt Lawinengefahr ins Radar-Visier
Ein Schweizer Wintersportort als ungewöhnliche Destination für Feldmessungen: Elektronik-Studenten der FH JOANNEUM Kapfenberg testeten am Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos ihre neue Entwicklung zur Charakterisierung der Schneedecke.
Um Lawinenlageberichte erstellen zu können, benötigt man sogenannte Schneeprofile, die Auskunft über den Schneedeckenaufbau geben. Dazu werden die Schneeschichten charakterisiert und ihre Härte und Dichte bestimmt. Wichtig für die Lawinenbildung sind vor allem Unterschiede in Härte und Dichte. Eine automatisierte Methode, um den Schneedeckenaufbau zu ermitteln, entwickelten Studenten von „Elektronik & Technologiemanagement“ der FH JOANNEUM Kapfenberg. Im Rahmen einer Bachelor-Arbeit entwarfen sie eine Radaranlage, die Eigenschaften der Schneedecke messen kann, ohne ein Loch graben zu müssen.
Bildergalerie der Tests in Davos
Messungen auf 2540 Meter Seehöhe in Davos am neu entwickelten "Schnee-Radar" der FH JOANNEUM Kapfenberg (Foto: FH JOANNEUM, Abdruck honorarfrei)