Leitbild

In 7 Punkten wurde ein Leitbild der Fachhochschul-Studiengänge und des Transferzentrums für "Soziale Arbeit" entwickelt, das auf die Besonderheiten dieses Berufs- und Forschungsgebietes eingeht und für alle weiteren Entscheidungen Orientierung vermittelt.

Den Studierenden der Fachhochschul-Studiengänge für Soziale Arbeit wird theoretisches und praktisches Wissen auf Hochschulniveau vermittelt. Sie werden auf Berufsfelder vorbereitet, in denen sie sowohl Aufgaben der Klientenarbeit als auch der Führung von Einrichtungen als Träger persönlicher Dienstleistungen bewältigen müssen.

Den Studierenden wird in den Lehrveranstaltungen durch offene Diskussionen, Projekt- und Seminararbeiten die Möglichkeit geboten, persönliche Werte und Grundhaltungen sowie ein Orientierungswissen zu entwickeln, die sie befähigen sollen, auch in komplexen Situationen zu geeigneten Lösungen zu kommen. Diese Werte orientieren sich an den Aufgaben, Nöte der Menschen zu erkennen, zu beseitigen, zu verhindern und/oder zu lindern.

Durch die Beteiligung an Forschung und Entwicklung in der Lehre und im Transferzentrum für Soziale Arbeit wird den Studierenden eine praxisnahe Einführung in wissenschaftliches Arbeiten und den Mitarbeiter/innen eine Weiterentwicklung ihrer wissenschaftlichen Kompetenz ermöglicht. Darüber hinaus sollen den Auftraggebern als Partner innovative und unternehmerische Perspektiven eröffnet werden.

Durch internationale und interregionale Aktivitäten sollen Impulse für soziale Integrationsprozesse gefördert und Beiträge für die Lösung lokaler wie globaler sozialer Probleme von Exklusion und struktureller Gewalt erarbeitet werden.

In den Studiengängen für „Soziale Arbeit“ sollen innovative Lösungsansätze in Kooperation mit anderen Studiengängen inter- und transdisziplinär entwickelt und vermittelt werden. Ein weiterer Schwerpunkt der Lehr- und Forschungsarbeit liegt darin, soziale Probleme technischer, informationstechnologischer und wirtschaftlicher Disziplinen aufzugreifen und sozialverträgliche Lösungen zu erarbeiten.

Zur Weiterentwicklung von Lehre und Forschung kommen moderne partizipative Instrumente des Sozialmanagements zum Einsatz.

Fachhochschul-Studiengänge und Transferzentrum verstehen sich als „lernende Organisationen“, die durch die Institutionalisierung von Feedbackschleifen innerhalb der Organisation und nach Außen hin in einem permanenten Anpassungsprozess stehen, um auf diesem Weg Einfluss auch auf ihre relevanten Umwelten nehmen zu können.