Automotive Electronics

Die Notwendigkeit den Energieverbrauch weiter zu senken, führt zu einer zunehmenden "Elektrifizierung" des Automobils. Elektroautos benötigen im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen nur etwa ein Drittel an Primärenergie. Aufgrund der noch begrenzten Reichweite reiner Elektroautos werden heute Hybridvarianten sowie Elektrofahrzeuge mit kleinen Verbrennungsmotoren - quasi als Notstromaggregate (sogenannte Range-Extender) - entwickelt.

Im Schwerpunkt Automotive Electronics beschäftigen wir uns daher überwiegend mit der Entwicklung und Simulation von Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Neben der Energieoptimierung des eigentlichen Antriebstrangs stehen dabei auch Themen wie die Verbesserung von Hilfsaggregaten, wie z.B. der Klimaanlge, im Mittelpunkt unserer Aktivitäten.

Neue Kommunikationssysteme für die Realisierung sicherer Informationsübertragung in Echtzeit, wie sie für neue Funktionen wie Steer-by-Wire oder Brake-by-Wire unbedingt erforderlich sind, bilden weitere Betätigungsfelder. Die Aufgaben werden hauptsächlich im Rahmen großer Förderprojekte (Nationale sowie EU-Programme) in Zusammenarbeit mit renommierten internationalen Partnern durchgeführt.      

  • Projekt

    ARTEMIS - POLLUX

    Im Rahmen des Artemis Projektes POLLUX (Process Oriented Electrical Control Units for Electrical Vehicles Developed on a multi-system real-time embedded platform) entwickeln 35 internationale Partner ein verteiltes echtzeitfähiges Embedded System (ES) für die nächste Generation von elektrischen Fahrzeugen auf einer komponenten basierenden Designmethodik. Referenzdesigns und ES Architekturen für hoch-effiziente, innovative, mechatronische Systeme werden adressiert, wobei der Fokus auf Modularität, Netzwerken, Sicherheit, Robustheit, Diagnose, Wartbarkeit, integriertem Ressourcenmanagement und Selbstorganisation liegt.

  • Projekt

    E3-Car

    Elektrofahrzeuge werden ohne Zweifel in den nächsten Jahren den Automobilmarkt erobern. In diesem Sinne engagiert sich der Studiengang „Elektronik und Technologiemanagement“ (ETM) der FH JOANNEUM in dem EU Projekt „E3Car“, um Emissionen und den Verbrauch fossiler Rohstoffe im Transportwesen drastisch zu senken.

  • Projekt

    ASTERICS

    Aufgrund der Green Car Initiative (GCI), die im europäischen Konjunkturprogramm eingebettet ist, gibt es eine hohe Nachfrage nach  Elektrifizierung des Transports in Europa. Mit dem  von der EU geförderten Projekt ASTERICS wird diesbezüglich ein großer Sprung gemacht, indem die Modellierung und benötigten Testwerkzeuge für die Entwicklung aller zukünftigen Elektroautos vorangetrieben wird.

  • Projekt

    BALLADE II - Next Generation E-Charging

    Wie sieht die Stromtankstelle der Zukunft aus? In dieser so banal klingenden Frage verbirgt sich eine Reihe verschiedenster Herausforderungen. Das Projekt BALLADE 2 widmete sich diesem Problem der Infrastruktur für Elektromobilität aus ganzheitlicher Sicht und baut auf dem Vorprojekt BALLADE, das 2011 den Staatspreis für Elektromobilität des Verkehrsministeriums erhielt, auf.

  • Projekt

    Ballade - Stromtankstelle

    Die Studiengänge "Elektronik & Technologiemanagement" und "Advanced Electronic Engineering" der FH JOANNEUM Kapfenberg arbeiten derzeit an einem Projekt, das moderne Fortbewegung mit dem grünen Gedanken verbindet. Wegweisende Innovationen und zukunftsorientierte Realisierung – made in Styria.