Schwerpunkte
Forschung und Entwicklung am Studiengang "Gesundheitsmanagement im Tourismus" der FH JOANNEUM Bad Gleichenberg
Der Studiengang „Gesundheitsmanagement im Tourismus“ bietet in Österreich die einzige Hochschulausbildung, die Grundkenntnisse der Gesundheitswissenschaften mit einer fundierten Lehre der Tourismus- und Freizeitwirtschaft verbindet. Bad Gleichenberg gilt als traditioneller Kurort der steirischen Thermenregion und ist in den vergangenen Jahren ins Herz Europas gerückt.
Die FH JOANNEUM ist im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung als innovativer Partner von Unternehmen und Institutionen anerkannt. Unsere MitarbeiterInnen und StudentInnen erarbeiten in enger Zusammenarbeit mit den Auftraggebern umfassende Lösungen. Die Projektteams können dabei auf die entsprechende Infrastruktur am Studienort zurückgreifen.
Verbesserung der Angebotsqualität auf Gesundheitsmärkten
Die gesellschaftliche Bedeutung von Gesundheit nimmt aufgrund von soziodemografischen Veränderungen und neuer Prioritätensetzung von KosumentInnen und AnbieterInnen auf dem Gesundheitsmarkt ständig zu. Insbesondere im Gesundheitstourismus gibt es starke Zuwächse. Der rasche Anstieg erfordert daher eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung, welche systematisch und wissenschaftlich begleitet werden sollte.
Forschungsbereiche:
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Etablierung neuer Berufsbilder
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Gesundheitskonzepte im Gesundheitstourismus
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Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention
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Outcome-Forschung in der Kurortmedizin
Gesundheitsförderung durch nachhaltigen Tourismus
Wirtschaft, Gesellschaft sowie auch umweltbedingte Faktoren haben einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit. Daher sollen Lebenswelten - insbesondere im ländlichen Raum - geschaffen werden, die eine gesunde Lebensweise ermöglichen.
Die Qualität des Tourismussektors kann erhebliche Bedeutung für die Gesundheit der Bevölkerung haben. Nachhaltige Tourismusentwicklung bedeutet eine Wirtschafts- und Lebenweise, die Ressourcen schont und damit sowohl einer gesunden Gesellschaft als auch einer gesunden Umwelt den Weg ebnet. Ziel ist es, Gesundheitsförderung und touristische Entwicklung in Einklang zu bringen.
Forschungsbereiche:
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Auswirkungen eines integrativen regionalen Umweltmanagements auf Wohlbefinden und Gesundheitszustand von Touristen
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Entwicklung von Konzepten zur Integration von Gesundheit und nachhaltigem Tourismus in spezifischen Regionen und Gemeinden
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Historische Untersuchung von Public Health, Wellness und Gesundheitstourismus
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Optimierung von Kommunikationsprozessen
Gesundheitstourismuswirtschaft
Der Forschungssschwerpunkt Gesundheitstourismuswirtschaft bewegt sich an der Schnittstelle von Freizeit und Tourismus auf der einen Seite und Gesundheit, Wohlbefinden, Entspannung und Bodystyling auf der anderen Seite. Neben dem wissenschaftlichen Ansatz der KonsumentInnenforschung sowie mikro- und makroökonomischer Analysen relevanter Märkte ist der Bereich der Entwicklung bzw. Beratung gesondert zu erwähnen. In diesem Zusammenhang werden Wirtschaftspartner (z.B. Thermalbäder, Spas, Wellnesshotels, Privatkliniken) hinsichtlich therapeutischer oder betriebswirtschaftlicher Entwicklungskonzepte beraten.
Forschungsbereiche:
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Forschung und Entwicklung des gesundheitstouristischen Angebots, insbesonders in EU-Beitrittsländern
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Zielgruppenanalysen und zielgruppenspezifische Profilierung für AnbieterInnen am Markt.
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Empirische Untersuchungen zu Motivatoren der Selbstzahlermedizin
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Wirtschaftlichkeitsanalysen, Innovationskonzepte und Potenzialanalysen
Kompetenzzentrum für Gesundheitsberichterstattung
Informationen unter: www.fh-joanneum.at/kogb
Gesundheitsberichte stellen den Gesundheitszustand der Bevölkerung dar und bieten somit die Grundlage für daten- und wissensbasierte Entscheidungen in der Gesundheitspolitik auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene, aber auch beispielsweise in der betrieblichen Gesundheitsförderung. Durch die regelmäßige Wiederholung der Berichterstattung übt sie eine Monitoringfunktion aus und dient als Planungsgrundlage für die Gesundheitspolitik.
Die Berichterstattung inkludiert die Erhebung, Zusammenführung, Analyse und Interpretation von Routinedaten und Daten aus Gesundheitssurveys. Basierend auf diesen Daten werden Zusammenhänge aufgezeigt und Empfehlungen für gesundheitspolitische Maßnahmen und Programme entwickelt.
Die Arbeitsschwerpunkte des Kompetenzzentrums:
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Regionale und kommunale Gesundheitsberichterstattung
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Spezialberichte (zielgruppenspezifisch, themenspezifisch)
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Weiterentwicklung der Methoden der Gesundheitsberichterstattung (Konzeption, Indikatoren, Datenquellen)
Die im Bereich Public Health und Epidemiologie qualifizierten MitarbeiterInnen des Kompetenzzentrums haben für die Steiermärkische Landesregierung den „Frauengesundheitsbericht 2003“ sowie den „Gesundheitsbericht 2005 für die Steiermark“ erstellt. Es wurde ein Beitrag zum österreichischen Frauengesundheitsbericht 2005 zum Thema „Komplementärmedizin und Medical Wellness für Frauen in Österreich“ verfasst. Weiters wurden Projekte im Bereich der international vergleichenden regionalen Gesundheitsberichterstattung, sowie methodische Entwicklungsarbeiten für einzelne Themenberichte (z.B. Bewegung) durchgeführt.
Sportwissenschaftliches Labor der FH JOANNEUM
Das im Juni 2006 eröffnete und vom Zukunftsfonds des Landes Steiermark und FHplus unterstützte Sportwissenschaftliche Labor soll einen bedeutenden Beitrag zur wissenschaftlichen Aufarbeitung gesundheitsbezogender Fragen leisten. Informationen: www.fh-joanneum.at/spowilab