Elisabeth Girardi, BSc
E-Mail- Jahrgang 2008
- Publikation: Bachelorarbeit
- Eingereicht am: Jänner 2011
- Verfassungssprache: Deutsch
- Betreuer/in: Daniela Grach
Folsäureanreicherung in Österreich - Der aktuelle Stand der Diskussion zu möglichem Nutzen und Risiko im Vergleich zu den USA und ausgewählten Ländern der EU
intergrund In Österreich wurde trotz einer vorangegangenen Diskussion noch keine generelle Folsäure Anreicherung eingeführt, obwohl etwa in den USA bereits seit über 20 Jahren Erfahrungen mit einer solchen Maßnahme existieren. Diese Arbeit soll die Diskussion um bzw. die Gründe für/gegen eine generelle Anreicherung in Ländern wie Österreich, den USA und ausgewählten Ländern der EU beleuchten, um die österreichische Entscheidung verständlich zu machen. Methodik Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche vorwiegend in PubMed, sowie den Publikationen verschiedener Behörden, die sich mit der Frage einer generellen Anreicherung beschäftigen. Ergebnisse In über 50 Ländern weltweit wurde eine generelle Folsäure Anreicherung eingeführt, mit dem Ziel, die Rate an Neuralrohrdefekten zu senken. Die Wirksamkeit dieser Maßnahme zeigt sich durchgehend, mögliche Risiken hingegen sind bis heute nur unzureichend erforscht, was eine Risiko-Nutzen-Analyse erschwert. Dies wurde in Österreich als Begründung gegen eine Anreicherung angeführt . Conclusio Um ein Risiko für die Gesamtbevölkerung auszuschließen, müssen weitere Studien durchgeführt werden. Für Österreich gilt, dass eine verbesserte Situation perikonzeptioneller Supplementation in ähnlicher Weise die Rate an Neuralrohrdefekten senken könnte. Schlüsselwörter Folsäure, Neuralrohrdefekt, Folsäure-Supplementierung, Folsäure-Anreicherung
Folsäure, Neuralrohrdefekt, Folsäure-Supplementierung, Folsäure-Anreicherung