Berufsbild
Weltweit ist ein verstärkter Trend zum Design feststellbar. Industrial Design beinhaltet dabei die Gestaltung industriell herstellbarer Produkte und Systeme. Es gibt viele Designerinnen und Designer, die sich mit ästhetisch betontem Objektdesign beschäftigen. Hingegen herrscht ein Mangel an Designern, die die Sprache der Konstrukteure oder Elektroniker genauso gut verstehen wie die der MarketingexpertInnen oder Ergonomen.
Nach dem Studienabschluss:
Die Tätigkeitsfelder liegen vorrangig im Produkt- und Transportationdesign bzw. Konsum- und Investitionsgüterdesign.
Industrial Designer gestalten Produkte oder Systeme, die industriell herstellbar sind: vom Schischuh bis zum MP3-Player, von der Bohrmaschine bis zum Laptop, vom Auto bis zum Hubschrauber. Dabei arbeiten sie in interdisziplinären Entwicklungsteams und bewegen sich im Grenzgebiet von Wirtschaft, Technik, Ökologie, Kunst und Kultur.
Generell wird von Seiten der Industrie die alleinige Absolvierung eines 6-semestrigen Design-Studiums wegen fehlender Berufstauglichkeit nicht empfohlen. Absolventinnen und Absolventen des kombinierten Bachelor- und Master-Studiums hingegen sind bestens qualifiziert für Positionen mit selbständiger gestalterischer Arbeit, anspruchsvollen Designentwicklungsaufgaben und Funktionen mit Führungs-, Leitungs- und Verantwortungskompetenz.
Unsere Absolventinnen und Absolventen arbeiten angestellt in Design-Studios, zum Beispiel bei Designworks, IDEO oder Kiska; in Design- oder Entwicklungsabteilungen von Unternehmen, zum Beispiel bei Apple, Audi, KTM, Nokia und Philips, oder arbeiten selbstständig im eigenen Design-Studio.