Dear Ms Brauch,...

Schicksal und Schönheit der gebrochenen Schriftformen


Die ursprünglich in Nordfrankreich entstandenen gotischen Lettern waren weit
verbreitet; durch die Beliebtheit der „deutschen“ Schrift während der Zeit
 des Nationalsozialismus wird die Fraktur seither nur noch selten verwendet –
und oft auch in einschlägigem Kontext.
 Der Charme und die Schönheit dieser einmaligen Schriftgattung ist durch
 deren Missbrauch und Modifizierungen im Dritten Reich leider zum Teil in
 Vergessenheit geraten. Die Verwendung der gebrochenen Schriften stellt bis 
heute ein Tabu dar, das nicht in der Schriftform selbst begründet liegt,
 sondern vielmehr am Umgang mit ihrer und unserer Vergangenheit.

 Dieses Buch stellt ein Bemühen um die Rehabilitierung der Fraktur dar, in dem
es auf die Ästhetik dieser Schrift und die in ihr liegenden gestalterischen
 Möglichkeiten abzielt, jenseits von ideologischen Vorbehalten. Es führt in
 die Typografie der Fraktur ein, informiert über den jahrhundertelangen
 Streit zwischen Anhängern der runden und der gebrochenen Schriften und zeigt
 anhand von Grafiken und Anwendungsbeispielen das grafisch reizvolle
 Potenzial dieser Schriftgattung.


„Dear Ms Brauch, …“ eröffnet eine Publikationsreihe, in der der Studiengang
 Informationsdesign der FH JOANNEUM hervorragende Abschlussarbeiten in
 jährlicher Erscheinungsform einer designinteressierten Öffentlichkeit
 präsentiert.


Elisabeth Gruber – Geboren 1982 in Oberpullendorf, abgeschlossenes
 Bachelor-Studium Informationsdesign an der FH JOANNEUM, derzeit
 Master-Studium Media and Interactiondesign, ebenfalls an der FH JOANNEUM,
Graz.





„Dear Ms Brauch, ...“

- Leykam Buchverlag
- ca. 240 Seiten
- 14,5 x 22 cm, gebunden
- ISBN 978-3-7011-0162-7
- € (A) 24,90
-  www.leykamverlag.at
-  www.dear-ms-brauch.at

Das Buch „Dear Ms Brauch, ...“ ist auch am Studiengang Informationsdesign (Alte Poststraße 152, Zimmer 314) zum Preis von 24,90 € erhältlich.

"Dear Ms Brauch, ..."

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