Hetären.Blicke

Ausstellung über Prostituierte der Antike

Es wird oft als das älteste Gewerbe der Welt bezeichnet. Dies belegt auch die aktuelle Ausstellung an der Universitätsbibliothek Graz, denn hierbei geht es mehr als 2.500 Jahre zurück."Hetären.Blicke" nennt sich die attraktiv gestaltete Schau, die sich den Prostituierten der griechischen Antike widmet und am 8. März 2010 eröffnet wurde.
Die AlthistorikerInnen Ass.-Prof. Dr. Peter Mauritsch und Dr. Ursula Lagger versuchen das ambivalente Bild der Frauenfigur nachzuzeichnen und im wissenschaftlichen Licht des 21. Jahrhunderts zu beleuchten. Denn zum einen waren die Hetären gebildete, unabhängige Damen, die berühmte Staatsmänner und Philosophen begleiteten. Zum anderen wurden sie in den antiken Theaterstücken als trunksüchtige, derbe Frauen dargestellt.

Lagger und Mauritsch vom Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde der Uni Graz haben die Schau konzipiert. Martina Raminger, Heidi Resch und Jasmin Zeleznik, Studentinnen des Studiengangs Ausstellungs- und Museumsdesign an der FH Joanneum, haben die Ergebnisse ins optisch überaus ansprechende Licht gerückt.

Die Ausstellung, die Abbildungen von Vasenmalereien sowie Ausschnitte aus antiken und modernen Texten zeigt, ist bis zum 2. Juni 2010 zu sehen.


Öffnungszeiten

Montag bis Freitag, 8.30 bis 20 Uhr
Samstag 8 bis 13 Uhr

Eintritt frei.
Führungen nach Vereinbarung

Kontakt
Ass.-Prof. Dr. Peter Mauritsch
Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde
Tel. 0316/380-2348

Jasmin Zeleznik, Martina Raminger, Peter Maurtisch, Ursula Lagger und Heidi Resch (v. l.)

Jasmin Zeleznik, Martina Raminger, Peter Maurtisch, Ursula Lagger und Heidi Resch (v. l.)