plasmastaub

Graz - Wien - San Francisco

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Kunsttheorie und ästhetische Praxis 3“ am Studiengang Informationsdesign befassten sich die Studenten unter der Anleitung von Johannes Grenzfurthner mit der Thematik der barrobotics. Die Studenten waren vor die Aufgabe gestellt einen Robotor zu bauen, der in der Lage war auf ungewöhnliche Weise Alkohol zu servieren oder zu mixen. Das Ergebnis jeder Gruppe wurde auf der ''roböxotica'' in Wien ausgestellt. Johannes Grenzfurthner inspirierte die Studenten eine interaktive Lösung zu finden.

Den ersten Preis in der Kategorie „bester servierender Roboter 2009“ gewann wohlverdient der Barroboter „plasmastaub“.
Das Team bestehend aus Clifford Deutschmann, Jakob Figo, Carolina Jimenez-Arango, Michael Puffing, Helene Sadilek, Julius Steinhauser, Florian Holzer, Lisa Kollmann, Franziska Maurer und Ursula Wieshofer kreierte einen armdrückenden, Whiskey servierenden, steampunk Roboter. Der Roboter ist wie eine Bar aufgebaut und setzt sich aus rostigem Metalabfällen für die Außenverkleidung und einer schweren, 3,10 Meter langen Holzplatte als Theke zusammen. An der rechten Seite des Roboters ragt ein rostiger Roboterarm aus der Theke.

Schafft man es beim Armdrücken gegen den Roboter zu gewinnen, setzt man einen Mechanismus an der anderen Seite der Bar in Gang:
1. Durch das runterdrücken des Arm hebt man ein Gewicht, welches mit der Glasschussanlage verbunden ist.

2. Im selben Moment startet die Geräuschkulisse und 

3. die Glasschussanlage positioniert sich.

4. Ein 20cl Whiskey Glas rutscht in die richtige Position.

5. Die Whiskeyflasche, die sich über dem positionierten Glas befindet, kippt und schenkt 2cl Whiskey in das Glas ein.

6. Die Glasschussanlage wird durch das herunterfallen des Gewichtes beschleunigt.

7. Das höllenschnelle Glas rutscht über die ganze Länge der Bar, bis

8. der Freiwillige mit der Schwierigkeit konfrontiert wird das befüllte, sich auf ihn zubewegende Glas zu fangen, um sich

9. gepflegt seinen wohlverdienten Whiskey hinter die Binde zu kippen. Prost!

„plasmastaub“ hat in 4 Nächten mehr als 1100 Gläser Whiskey ausgeschenkt. Richard Gibson und Rose White aus San Francisco verliebeten sich sofort in den prämierten Barroboter und ermöglichtem dem Team an der „Barbot 2010“ in San Francisco teilzunehmen. Aus Platz und Gewichtsgründen konnten allerdings nicht alle Teile mitgenommen werden und mussten vor Ort nachgebaut werden.
Dies war die Geburt der zweiten Version von „plasmastaub“ – „Barnold ps2“.

Weitere Infos und Fotos auf www.plansequenz.at/plasmastaub/

plasmastaub

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