Ein Superbike als Studienobjekt

Von Siegertypen kann man immer etwas lernen. Und umgekehrt lassen sich Spitzenreiter manchmal in die Karten schauen – zumindest bei KTM ist das der Fall. Der österreichische Weltmarktführer in Sachen Motocross-Motorräder hat dem Studiengang „Industrial Management / Industriewirtschaft“ an der FH JOANNEUM Kapfenberg Anschauungsmaterial in Form eines Motorrades aus der KTM-Superbike-Serie und eines Rennmotor-Querschnitts zur Verfügung gestellt. Die High-tech-Teile von KTM werden in den Produktionstechnik-Lehrveranstaltungen unter die Lupe genommen. Das Fazit der Studierenden: „Technik ist cool!“

Eingefädelt hat die Kooperation mit dem Studiengang „Industriewirtschaft“ der Vorstand der Motorsport-Sparte bei KTM, Winfried Kerschhaggl. Der Spitzenmanager hatte im Rahmen der Vortragsreihe „Unternehmensführung in der Praxis“ an der FH JOANNEUM Kapfenberg über „Automotive Visionen bei KTM“ gesprochen. Dass KTM dem Studiengang ein Bike und einen Motor als Studienobjekt zur Verfügung stellte, ist für Studiengangsleiter Martin Tschandl „ein deutliches Zeichen, dass es für führende österreichische Industrieunternehmen interessant ist, wie sich unsere Studierenden mit ihrer Arbeit beschäftigen.“

 

Und die Firmen sind immer wieder überrascht, welche vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für HochschulabsolventInnen mit einem international ausgerichteten Wirtschaftsingenieurstudium – das Studium inkludiert zwei Fremdsprachen – auftun. Martin Tschandl: „Auf der Homepagewww.industrial-management.at präsentieren wir einige unserer AbsolventInnen, damit sich Firmen wie KTM, aber auch SchülerInnen, die sich fürs Studium interessieren, ein Vorstellung machen können, in welchen Ländern, mit welchen Aufgaben und bei welchen Unternehmen Wirtschaftsingenieure eigentlich arbeiten.

"RC8 R" for IWI

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