Management Internationaler Geschäftsprozesse (MIG) Rückblick und Ausblick
Gerhard Apfelthaler hat den Studiengang MIG seit 2001 aufgebaut. Ab Juli 2009 folgt Doris Kiendl-Wendner ihm als Studiengangsleiterin nach: Anlass für einen Rückblick auf 8 erfolgreiche Jahre und einen Ausblick in die Zukunft
Wer internationale Geschäfte machen will, muss über Markteintrittsstrategien bescheid wissen, Fremdsprachen beherrschen, interkulturelle Kompetenzen bei der Verhandlungsführung vorweisen, die Grundprinzipien fremder Rechts-, Wirtschafts- und Sozialsysteme kennen und Leadership skills haben. All diese Fähigkeiten und noch viel mehr werden den Studierenden am Studiengang Management Internationaler Geschäftsprozesse vermittelt. Der Erfolg unserer AbsolventInnen am österreichischen und internationalen Arbeitsmarkt bestätigt, dass wir am richtigen Weg sind. Viele Absolventen und Absolventinnen haben mittlerweile führende Positionen im In- und Ausland inne und tragen den Ruf des Studiengangs MIG in die Welt hinaus.
Dieser Erfolg trägt hauptsächlich einen Namen: Gerhard Apfelthaler. Ihm ist es nicht nur zu verdanken, dass der Studiengang MIG – und über diesen hinaus die gesamte FH JOANNEUM – ein dichtes Netz von weit über hundert Partnerhochschulen weltweit etabliert hat. Im Zusammenwirken mit den zahlreichen Partnerhochschulen wurde von ihm auch ein spezielles Programm erstellt – das Global Business Program – welches insbesondere auf die Bedürfnisse von GaststudentInnen von Partnerhochschulen abgestimmt ist und sich rasant zu einem weltweit anerkannten und geschätzten Studienangebot entwickelt hat. Darüber hinaus hat Gerhard Apfelthaler eines der erfolgreichsten Transferzentren der FH JOANNEUM aufgebaut, das über einzigartige Expertise bei der Akquisition und Durchführung von EU-Projekten verfügt. Und schließlich unterrichtet Gerhard Apfelthaler nicht nur seine Studierenden in den Leadership Skills, sondern er lebt diese auch. Er war über die acht Jahre seines Wirkens an der FH JOANNEUM für alle MitarbeiterInnen und Studierenden stets als ein Studiengangsleiter präsent, der unterstützte, förderte und durch seinen freundlichen und konstruktiven Führungsstil alle zu Höchstleistungen motivierte. Gleichzeitig ist es ihm immer ein großes Anliegen gewesen, so auch jetzt, den Erfolg in erster Linie seinem Team zuzuschreiben. „Die einzige Fähigkeit, die ich habe“, so meint er „ist es, gute Mitarbeiterinnen einzustellen und diesen den Freiraum zu schaffen, den sie für gute Leistungen brauchen.“ Dass Gerhard Apfelthaler sich entschlossen hat, den Ruf als Professor an eine prestigereiche amerikanische Universität anzunehmen, bedeutet für den Studiengang einen Wechsel in der Studiengangsleitung, wobei es das Ziel der neuen Studiengangsleiterin ist, keinen fundamentalen Richtungswechsel einzuschlagen, sondern gemeinsam mit allen MitarbeiterInnen, den Partnern in der Wirtschaft und in den Partnerhochschulen diesen Weg fortzusetzen.
Doris Kiendl-Wendner, die designierte neue Studiengangsleiterin, gehört dem MIG-Team bereits seit langem an. Seit 2003 ist sie hauptberuflich Lehrende am Studiengang. Sie hat in dieser Rolle schon lange vor der Funktionsübernahme maßgeblich zum Erfolg des Studiengangs beigetragen, und wird von Lehrenden wie Studierenden gleichermaßen hoch geschätzt. Neben ihrer Lehrtätigkeit in den Bereichen des internationalen Wirtschafts- und Schiedsverfahrensrechts sowie des Europarechts hat sie sich der Publikationstätigkeit, zuletzt zum internationalen Patentmanagement, gewidmet. Wann immer es neue Initiativen zu setzen gab, war sie vorne mit dabei. Seit 2007 ist sie außerdem Vizerektorin der FH JOANNEUM, und hat sich auch in dieser Funktion mit ihrer Professionalität und ihren Fähigkeiten zum Ausgleich rasch den Respekt von KollegInnen und Studierenden weit über die Grenzen des Studiengangs hinaus erworben.
Der 8-semestrige Diplomstudiengang hat sich mittlerweile weiterentwickelt zu einem 6-semestrigen Bachelor-Studiengang Management Internationaler Geschäftsprozesse (MIG) und einem 4-semesterigen Master-Studiengang International Management (MIM). Die zukünftige Studiengangsleiterin fasst ihre primären Ziele für die beiden Studiengänge wie folgt zusammen: „Der Bachelor-Studiengang muss im Jahr 2010 reakkreditiert werden. Dies werden wir unter anderem auch dazu nützen, das Curriculum zu adaptieren und damit noch besser als bisher jene Kompetenzen zu vermitteln, die für die Marktfähigkeit unserer Alumni ausschlaggebend sind. Ich werde mich auch intensiv um das MIG-Netzwerk bemühen, wobei unser neuer MIG-Alumni Verein mit dem Team des Studiengangs gemeinsam Fort- und Weiterbildungsangebote erstellen und dadurch einen Wissenstransfer „both ways“ sicherstellen wird. Während für den Bachelor-Studiengang unser Markt an Bewerbern primär der österreichische ist, wollen wir die Präsenz und Anerkennung unseres Masters of International Management international verstärken. Dazu wird es unter anderem von großer Bedeutung sein, den Master auch international akkreditieren zu lassen. Die Studiengänge MIG und MIM sollen auch in Zukunft als hervorragende Fachhochschulstudiengänge Bekanntheit genießen!“