Jugend in Aktion

Europas Jugendprogramm geht in die nächste Runde: Bis einschließlich 2013 stellt Brüssel insgesamt 885 Millionen Euro für Jugendgruppen, gemeinnützige Vereine und Einrichtungen der Jugendarbeit in 31 Ländern zur Verfügung. Damit möchte die EU Bürgersinn, Solidarität und demokratisches Engagement unter jungen Menschen stärken und ihnen zu mehr Mobilität und Zusammenarbeit in Europa verhelfen.  

JUGEND IN AKTION setzt bewährte Bestandteile des vorherigen Programms JUGEND fort. Vor allem Jugendinitiativen, Jugendbegegnungen und der Europäische Freiwilligendienst sollen von den Fördergeldern profitieren. Die in den Projekten erworbenen Qualifikationen werden künftig europaweit mit einem Youthpass belegt.

 

Neue Impulse setzt JUGEND IN AKTION durch flexiblere Altersgrenzen, mit denen die EU mehr Jugendliche in das Programm einbeziehen möchte. Statt wie bisher 15- bis 25-Jährige können nun 13- bis 30-Jährige an den meisten Programmaktionen teilnehmen.

 

ALLGEMEINE ZIELE DES PROGRAMMS

  • den Bürgersinn junger Menschen zu fördern, insbesondere ihren europäischen Bürgersinn;

  • Solidarität und Toleranz unter jungen Menschen zu entwickeln und zu fördern, insbesondere um den sozialen Zusammenhalt der EU zu stärken;

  • das gegenseitige Verständnis zwischen jungen Menschen aus verschiedenen Ländern zu fördern;

  • einen Beitrag zu leisten, die Qualität der Systeme zur Unterstützung der Aktivitäten junger Menschen und der Kompetenzen der Organisationen der Zivilgesellschaft im Jugendbereich zu stärken;

  • die europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich zu fördern.

 

PROGRAMMLÄNDER UND PARTNERLÄNDER IN JUGEND IN AKTION

Das neue EU-Programm unterscheidet zwischen Programmländern und Partnerländern.
Wichtig:
An jeder Maßnahme, die im EU-Programm JUGEND IN AKTION beantragt wird, muss mindestens 1 EU-Mitgliedsland beteiligt sein!

Programmländer

• EU-Mitgliedsländer
Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern, Türkei, Kroatien, Schweiz

• EFTA-Länder
Island, Liechtenstein, Norwegen

Alle bis hier aufgeführten Länder (EU, EFTA, Assoziierte) sind Programmländer, d.h. sie nehmen am gesamten Programm JUGEND IN AKTION (Aktionen 1-5) teil und setzen dieses mit Nationalagenturen in den jeweiligen Ländern
um.

Partnerländer

• Euro-Med (Mediterrane Länder)
Algerien, Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Marokko, Palästinensische Behörde für den Gazastreifen und das Westjordanland, Syrien, Tunesien

• Osteuropa und Kaukasus
Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, Russische Föderation, Ukraine

• Süd-Ost-Europa
Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Kroatien, Ehem. Jugosl. Republik Mazedonien, Montenegro, Serbien


Lateinamerika gehört nicht mehr zum Kreis der Partnerländer.
Kooperationen mit anderen Ländern und Regionen, die nicht zu den o.g. Bereichen zählen (z.B. Lateinamerika, AKP-Länder), werden zukünftig in Aktion 2 - Europäischer Freiwilligendienst sowie Aktion 3.2. - Jugend in der Welt über zentrale Projektaufrufe der EU-Kommission gefördert.


DIE 5 AKTIONSLINIEN:

Aktion 1 - Jugend für Europa

Aktion 2 - Europäischer Freiwilligendienst (EFD)

Aktion 3 - Jugend in der Welt

Aktion 4 - Unterstützungssysteme für junge Menschen

Aktion 5 - Unterstützung der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich

 

Weitere Infos unter: