Tempus

TEMPUS fördert die strukturierte Zusammenarbeit zwischen Institutionen aus den EU-Mitgliedstaaten und Partnerländern im Rahmen von Konsortien.. Diese Konsortien führen gemeinsame europäische Projekte mit eindeutigen Zielvorgaben durch. Die Projekte können über zwei oder drei Jahre gefördert werden.

TEMPUS - Programm für die Zusammenarbeit im Hochschulbereich zwischen den EU-Mitgliedstaaten und Partnerländern

Weiters werden im Rahmen von TEMPUS Individuelle Mobilitätszuschüsse gewährt. Diese Stipendien dienen dazu, an Hochschuleinrichtungen tätige Personen bei bestimmten Aktivitäten im Ausland zu unterstützen. Zudem können auch verschiedene ergänzende Maßnahmen durch TEMPUS gefördert werden. Zu den teilnahmeberechtigten Institutionen und Organisationen zählen neben Hochschulen auch nichtakademische Einrichtungen, beispielsweise NGOs, Unternehmen und Behörden. Derzeit können Institutionen aus den folgenden Partnerländern Fördermittel erhalten, wenn sie im Rahmen von Zusammenschlüssen mit EU-Mitgliedstaaten zusammenarbeiten:

  • die westlichen Balkanländer Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Kroatien, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Serbien und Montenegro (CARDS-Länder)
  • die Partnerländer in Osteuropa und Zentralasien: Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldau, Russische Föderation, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan, Weißrussland (TACIS-Länder)
  • Mittelmeerländer: Marokko, Algerien, Tunesien, Ägypten, Palästinensisches Autonomiegebiet, Jordanien, Syrien und den Libanon. Israel kann nur auf Grundlage der Eigenfinanzierung daran teilnehmen (MEDA-Länder)
Institutionen aus den folgenden Ländergruppen können sich auf Grundlage einer gemeinsamen Finanzierung an TEMPUS beteiligen:
  • die 2 Beitrittsländer aus Osteuropa: Bulgarien, Rumänien
  • G 24 Staaten, die nicht der EU angehören: Australien, Island, Japan, Kanada, Liechtenstein, Neuseeland, Norwegen, Schweiz, USA
  • Türkei