Bank- und Versicherungswirtschaft

Wertpapierrecht

Vorlesung, 1.00 ECTS

 

Lehrinhalte

Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht die Vermittlung der begrifflichen Grundlagen und des Systems des geltenden Wertpapierrechts; den Studierenden soll die allgemeine „Grobstruktur“ der wichtigsten Bereiche des Wertpapierrechts dargelegt werden. Die Lehrveranstaltung basiert auf einer Auswahl der wichtigsten Gesetzesmaterien, welche primär das Wertpapierrecht regeln.

Lernergebnisse der LV

1. Einheit: EINFÜHRUNG (Wertpapierbegriff; Abgrenzungsfragen; Einteilung der Wertpapiere; Wertpapiertheorien; Übertragung und Untergang von Wertpapieren)

2. Einheit: ANWEISUNG; UNTERNEHMERISCHE WERTPAPIERE (Grundsätzliches; Unternehmerische Anweisung; Unternehmerischer Verpflichtungsschein; Ladeschein/ Konnossement; Lagerschein); WECHSELRECHT (Begriff; Arten; wirtschaftliche Bedeutung; Bestandteile; Fälschung; Blankowechsel; Akzept; Übertragung)

3. Einheit: SCHECKRECHT (Unterschiede/Gemeinsamkeiten zum Wechsel); WERTPAPIERE DER KAPITAL- UND VERMÖGENSANLAGE I (Grundsätzliches; Sparbuch; Effekten; Aufsichtsrecht)

4. Einheit: WERTPAPIERE DER KAPITAL- UND VERMÖGENSANLAGE II (Schuldverschreibung; sonstige Kapitalanlagepapiere)

Empfohlene oder verpflichtende Fachliteratur und andere Lernressourcen bzw. –instrumente

·         Aicher/Schuhmacher, Wertpapierrecht, in Krejci, Unternehmensrecht5, Wien 2013

·         Grünwald/Hauser, Privates Wirtschaftsrecht5. Lehrbuch, Wien 2012 (Kapitel „Wertpapierrecht“)

·         Grünwald/Schummer, Wertpapierrecht6, Wien 2011

·         Roth, Grundriß des österreichischen Wertpapierrechts2, Wien 2006

Art der Vermittlung

Die Lehrveranstaltung wird zum überwiegenden Teil im Vortragsstil abgehalten. Weiters sollen Fallbeispiele (Judikatur in ausgewählten Bereichen) in Kleingruppen von den Studierenden erarbeitet werden. Die damit verfolgte Zielsetzung besteht darin, dass den Studierenden die eigenständige Erarbeitung von speziellen praxisbezogenen Problemen im Team vermittelt werden soll.

Voraussetzungen und Begleitbedingungen

Grundlagen des Zivilrechts.

Prüfungsmethode und Beurteilungskriterien

Als Bewertungsgrundlage für die Benotung werden die persönliche Mitarbeit, weiters die positive Bewertung einer im Team durchgeführten Projektarbeit sowie die positive Absolvierung einer schriftlichen Klausurarbeit herangezogen. Für die Klausur werden 12 Punkte und für die Projektarbeit werden 6 Punkte vergeben; zusätzlich können im Zuge von Diskussionen und von Wiederholungen Mitarbeitspunkte erworben werden. Notenschlüssel im Detail:     

                                                                                 0-9 Punkte… „nicht genügend“

                                                                              10-12 Punkte … „genügend“

                                                                              13-15 Punkte … „befriedigend“

                                                                              16-17 Punkte … „gut“

                                                                              ab 18 Punkten … „sehr gut“