Biomedizinische Analytik

Zellkultur und tierexperimentelles Arbeiten

Vorlesung, 2.00 ECTS

 

Lehrinhalte

Räumliche und apparative Ausstattung eines Zellkulturlaboratoriums; Kulturgefäße und Medien; Steriltechniken, Kontaminationen; Primär- und Gewebekulturen, Zellbanken; Routine-Methoden: Mediumwechsel, Subkultivierung, Zellzahlbestimmung, Transfektion, Stammzellen, IVF, Tissue engineering, Zytotoxizitäts- bzw. Stimulationsassay inkl. Auswertemöglichkeiten, Zellsynchronisierung, Kryokonservierung, Herstellung von Zelllysaten und –pellets. Geschichtliche Entwicklung in der Labortierkunde und der Versuchsanordnungen; Tierversuchsgesetz, Umgang mit Labortieren, Anwendungsbereiche; Ablauf experimenteller Forschungsprozesse

Lernergebnisse der LV

Die Studierenden verfügen über grundlegende Kenntnisse über die Haltung, Zucht und Einsatzmöglichkeit von Labortieren. Sie besitzen die Fähigkeit, basierend auf Kenntnissen über das Tierschutzgesetz, zu entscheiden ob Alternative- oder Ergänzungsmethoden angewendet werden können.
Dieses theoretische Grundwissen ermöglicht Ihnen die fachgerechte Isolation von Zellen und Organen aus Labortieren, die anschließend in der Zell- und Gewebekultur zum Einsatz gebracht werden. Die Studierenden entwickeln die Fähigkeit unter sterilen Bedingungen Zellen zu züchten und diese für folgende Versuche einzusetzen.
Sie kennen den Stellenwert der Zellkultur in Industrie und Forschung und sind in der Lage neue Informationstechnologien zur Datenrecherche zu nutzen.

Empfohlene oder verpflichtende Fachliteratur und andere Lernressourcen bzw. –instrumente

Lindl/Gestraunthaler: Zell- und Gewebekulturen; Paul:Zell-und Gewebekulturen;Freshney: Culture of Animal Cells; Van Zutphen, Baumans, Beynen: Grundlagen der Versuchstierkunde; Literatur, Fachzeitschriften, Papers, welche mittelbar und unmittelbar im Zusammenhang mit der Arbeit stehen und in den Standardbibliotheken verfügbar sind
Fachzeitschriften

Art der Vermittlung

VO

Prüfungsmethode und Beurteilungskriterien

LV - abschließende Prüfung