{"id":10000569,"date":"2016-11-30T15:39:35","date_gmt":"2016-11-30T13:39:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/biomedizinische-analytik\/bachelor\/?page_id=569"},"modified":"2017-04-12T14:15:17","modified_gmt":"2017-04-12T12:15:17","slug":"julia-pendl","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/biomedizinische-analytik\/bachelor\/im-studium\/auslandssemester\/julia-pendl\/","title":{"rendered":"Julia Pendl"},"content":{"rendered":"<div id=\"\" class=\"wp-block-text-content margin-bottom-normal\">\n    <div class=\"container-lg\">\n        <div class=\"row\">\n            <div class=\"col\">\n                <h5>Die Ankunft<\/h5>\n<p>Gemeinsam mit meinem Freund, der mich f&uuml;r ein paar Tage begleitete, ging die Reise Anfang September 2015 los: mit dem Flugzeug von Wien nach Br&uuml;ssel-Zaventem, dem gr&ouml;&szlig;ten Flughafen Belgiens, danach direkt mit dem Bus zur <a href=\"http:\/\/www.erasmushogeschool.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Erasmushogeschool Brussel (EhB), Campus Jette<\/a>. Hier befindet sich auch das Studierendenwohnheim. Wir haben wir uns gleich nach der Ankunft ein Auto gemietet und die Gegend erkundet. <\/p>\n<p>Um alle Formalit&auml;ten zu regeln, traf ich schon am ersten Tag <strong>Tom Peeters<\/strong>, meinen Erasmuskoordinator der Erasmushogeschool. Er zeigte mir auch die n&auml;here Umgebung und f&uuml;hrte mich durch das Krankenhaus, in dem ich mein Praktikum absolvieren w&uuml;rde.<\/p>\n<h5>Das Wohnen<\/h5>\n<p>F&uuml;r mich war es die einfachste und billigste Option, ein Zimmer im dortigen Studierendenwohnheim zu mieten. Das Wohnheim befindet sich direkt neben dem <a href=\"http:\/\/www.uzbrussel.be\/u\/view\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">UZ Brussel &ndash; Universit&auml;tsklinikum der Vrije Universiteit Brussel &ndash; <\/a>, wo ich meinen Praktikumsplatz hatte. Das war recht praktisch, da ich gerade mal f&uuml;nf Minuten zu Fu&szlig; zur Arbeit gehen musste. <\/p>\n<p>Der Preis f&uuml;r das m&ouml;blierte Einzelzimmer belief sich auf 300 Euro pro Monat. Die Einrichtung bestand aus Schreibtisch, Sessel, Bett, Regal, Schrank, K&uuml;hlschrank und Waschbecken. Pro Stockwerk gab es eine &bdquo;K&uuml;che&ldquo; mit Kochgelegenheiten wie Mikrowelle und Herdplatten. WC und Dusche gab es zweimal pro Stockwerk. Die Gemeinschaftsr&auml;ume teilte man mit ungef&auml;hr 30 bis 40 anderen Personen. Es kam zwar mehrmals in der Woche eine Reinigungskraft, die die gemeinschaftlich genutzten R&auml;umlichkeiten putzte, doch bei so vielen Menschen wird es sehr schnell schmutzig. Also anspruchsvoll darf man in diesem Wohnheim nicht sein. Trotzdem w&uuml;rde ich mir dort wieder ein Zimmer nehmen. Denn wir waren rund 20 bis 25 Erasmusstudierende im Wohnheim: Wir haben gemeinsam gekocht und sind oft abends in der K&uuml;che gem&uuml;tlich zusammengesessen und haben getrunken, gespielt, getratscht und gelacht.<\/p>\n<h5>Der Orientation Day<\/h5>\n<p>Mitte September fand ein Orientation Day f&uuml;r alle ausl&auml;ndischen Studierenden statt. Dabei bekamen wir eine Stadtf&uuml;hrung durch Br&uuml;ssel, es gab eine Jause und wir besuchten einige wirklich interessante Infoveranstaltungen. <\/p>\n<h5>Das Praktikum am UZ Brussel<\/h5>\n<p>Montag bis Freitag hie&szlig; es f&uuml;r mich arbeiten. Mein Praktikumsplatz war am UZ Brussel &ndash; Centrum voor Medische Genetica, Department of Embryology and Genetics, Preimplantation Genetic Diagnosis (PGD). Im Labor arbeiteten zwei PhDs und zehn Biomedizinische Analytikerinnen und Analytiker. Die Arbeitszeiten waren flexibel, ich konnte anfangen und aufh&ouml;ren wann ich wollte, sollte aber auf meine acht Stunden und sechs Minuten pro Tag kommen. <\/p>\n<p>Mein Betreuer im Labor, Pieter Verdyck, hatte immer ein offenes Ohr f&uuml;r mich und meine Fragen. Da es sich bei diesem Krankenhaus um ein fl&auml;misches handelte, wurde unter den Kolleginnen und Kollegen haupts&auml;chlich fl&auml;misch gesprochen, was nat&uuml;rlich ein bisschen schade war, da ich kein fl&auml;misch spreche. Ich habe mich daher mit ihnen in Englisch unterhalten. Da dieses Labor regelm&auml;&szlig;ig &ndash; auch ausl&auml;ndischen &ndash; Studierenden Praktika anbietet, sprachen alle nicht nur sehr gut Englisch, sondern waren auch stets hilfsbereit. <\/p>\n<p>Am Beginn meines Praktikums hatte ich ein Trainings-Sheet zu erf&uuml;llen: Dabei musste ich den wichtigsten Methoden einmal theoretisch folgen und im Anschluss daran diese dreimal unter Supervision anwenden. Danach konnte ich selbstst&auml;ndig arbeiten. In der Zeit, wo ich keine Arbeit hatte, weil keine Proben beziehungsweise Primer zur Verf&uuml;gung standen, entwickelte ich ein neues PCR-Protokoll. Dies geh&ouml;rte nicht wirklich zu meinem Bachelor-Projekt und so konnte ich zus&auml;tzliche Praxiskenntnisse erwerben.<\/p>\n<p>Besonders gut gefallen hat mir der Tag in der IVF-Klink, den mein Betreuer organisiert hatte. Mir wurde die ganze Einrichtung gezeigt und alles gut erkl&auml;rt. Ich durfte sogar bei einigen Embryo-Biopsien dabei sein. <\/p>\n<h5>Die Ausfl&uuml;ge<\/h5>\n<p>Es gab auch das Erasmus Student Network &ndash; ESN &ndash; Brussels, das Veranstaltungen wie Pub Crawls und Spieleabende oder Ausfl&uuml;ge f&uuml;r Erasmus-Studierende organisiert. Wir machten mit dieser Organisation einen Ausflug nach Br&uuml;gge. Die anderen Ausfl&uuml;ge organisierten wir selbst, weil uns das Erasmus Student Network nicht sehr gut gefiel. Kleine Tagestrips in andere St&auml;dte wurden au&szlig;erdem aufgrund des <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Brussels_lockdown\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&bdquo;Brussels Lockdown&ldquo;<\/a> abgesagt. Diese Trips holten wir sp&auml;ter nach. Sie f&uuml;hrten mich unter anderem nach Gent, Antwerpen, Namur, Tournai und Oostende sowie zweimal in die Niederlande nach Rotterdam und nach Amsterdam. <\/p>\n<h5>Die Kosten<\/h5>\n<p>Finanziell betrachtet, bin ich mit dem Geld recht gut ausgekommen. Haupts&auml;chlich auch darum, weil ich Unterst&uuml;tzung von meinen Eltern bekam. Ich bekomme keine Studienbeihilfe, also blieben mir pro Monat ungef&auml;hr 200 Euro von der Kinderbeihilfe und 282 Euro von der Erasmusbeh&ouml;rde. 80 Prozent des Erasmusgeldes wird vor Antritt des Aufenthaltes ausbezahlt, 20 Prozent bekommt man danach. 300 Euro kostete die Miete und ungef&auml;hr 100 bis 150 Euro die Ern&auml;hrung. Dazu kamen noch Kosten f&uuml;r diverse Ausfl&uuml;ge, Ausgehen und Dinge, die man sich einfach hin und wieder einmal g&ouml;nnen muss: vor allem in Belgien, dem Land der Schokolade und Waffeln, des Biers und der Pommes Frites! <\/p>\n<p>Alles in allem war mein Semester vom 9. September 2015 bis 1. Februar 2016 in Br&uuml;ssel eine tolle Erfahrung und eine Bereicherung f&uuml;r mein weiteres (berufliches) Leben.<\/p>\n\n            <\/div>\n        <\/div>\n            <\/div>\n<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> Mein Auslandssemester auf der Erasmushogeschool Brussel, Belgien.<\/p>\n","protected":false},"author":12,"featured_media":10000577,"parent":10000304,"menu_order":34,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-absolvent.blade.php","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"acf":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/biomedizinische-analytik\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10000569"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/biomedizinische-analytik\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/biomedizinische-analytik\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/biomedizinische-analytik\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/biomedizinische-analytik\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10000569"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/biomedizinische-analytik\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10000569\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/biomedizinische-analytik\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10000304"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/biomedizinische-analytik\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10000577"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/biomedizinische-analytik\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10000569"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}