Dogdays of summer - Mit second-hand Kleidung gegen die fast-fashion Industrie

Dogdays of summer – mit Second-Hand-Kleidung gegen die Fast-Fashion-Industrie

Verena Kolm,

Vor mittlerweile fünf Jahren entstand das Projekt Dogdays of summer. Gegründet von Clarissa Kober, Diana Ranegger und Johanna Kohlenberger auf dem Gedanken der Nachhaltigkeit, betreiben die drei mittlerweile neben einem fixen Standort in Graz und dem eigenen Onlineshop auch einen Blog, der sich unter anderem mit dem Thema Nachhaltigkeit – nicht nur in der Kleidungsindustrie – befasst.

Was Clarissa Kober, Diana Ranegger und Johanna Kohlenberger, Absolventinnen des Instituts Design & Kommunikation der FH JOANNEUM, in ihrem Shop in der Volksgartenstrasse 4-6 anbieten, wird nicht einfach bei großen Händlern bestellt und weiterverkauft. Die Artikel, die im Dogdays of summer verkauft werden, haben ihre eigene Geschichte und haben bevor sie im Shop landen mitunter mehrmals die Besitzerin oder den Besitzer gewechselt. Jedes Kleidungsstück im Second-Hand-Shop der drei Grazerinnen wird von ihnen auf Flohmärkten und Kleidertauschbörsen aufgespürt, sorgfältig ausgewählt und gereinigt, um dann zu neuem Leben erweckt zu werden.

Dabei suchen sie nicht nach diversen Kleidungsstücken, sondern nach Kombinationen, die sie dann auch in ihrem Blog so präsentieren und im Shop anbieten. Ihr Konzept beruht darauf, nicht einzelne Stücke zu verkaufen, sondern den Kundinnen und Kunden zu zeigen, wie durch unterschiedliche Kombinationen selbst in die Jahre gekommenen Kleidung neu entdeckt werden kann. Sie wollen damit dem Trend zur Fast-Fashion entgegenwirken und Vintage nicht nur als Look verkaufen, sondern in ihrem Shop, im Onlinestore und in ihrem Blog nachhaltige Kleidung als wertvolle Ressource thematisieren.

Ein Shop, der Onlinestore und der Blog soll aber noch nicht alles sein und so steht bereits das nächste Projekt in den Startlöchern.