Diätologie

Ernährungstherapie und Diätetik 2

Integrierte Lehrveranstaltung, 6.50 ECTS

 

Lehrinhalte

Vermittelt werden Inhalten zu folgenden Themenbereichen:
• Gastroenterologie (Cystische Fibrose)
• Geriatrie
• Malnutrition
• Neurologie
• Onkologie/Hämatologie
• Essstörungen
• Pulmonologie
• Psychiatrie
• Allergien
• Erkrankungen des Skelettsystems

• ernährungstherapeutisch relevante Krankheitsbilder und multiple Erscheinungsformen,
• diagnostische Möglichkeiten und Notwendigkeiten, Krankheitsverläufe und Prognosen,
• Therapiemöglichkeiten (z.B. pharmakologisch, chirurgisch, psychologisch, ernährungstherapeutisch) und Erfolgsaussichten,
• Zusammenhang zwischen Krankheitsbildern, Diagnose, Therapiemöglichkeiten, Ansatzmöglichkeiten und Notwendigkeiten der Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen
• Befundinterpretation und Diagnoseverständnis
• ernährungstherapeutische Zielparameter der Ernährungstherapie,
• Aufarbeitung von Fallbeispielen anhand des diätolgischen Prozesses
• Auswirkungen ernährungstherapeutischer Maßnahmen auf die Gesamtnährstoffversorgung,
• Erstellung eines Ernährungstherapieplanes aufgrund ärztlicher Diagnose, relevante Parameter zur Erstellung des Ernährungstherapieplanes und zur Umsetzung einer Kostform.
• Anwendung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung im Rahmen des diätologischen Prozesses.

Lernergebnisse der LV

In diesem Modul lernen die Studierenden die Prinzipien der enteralen, parenteralen und perioperativen Ernährung sowie die Prinzipien und Richtlinien der Ernährungstherapie und das Erstellen von ernährungstherapeutischen Konzepten inkl. der medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten zu folgenden Krankheitsbildern
• Gastroenterologische Erkrankungen
• Onkologische Erkrankungen
• Geriatrische Erkrankungen
• Mangelernährung
• Neurologische Erkrankungen
• Erkrankungen des Skelettsystems
• Nahrungsmittelallergien und -intoleranzen

Die Studierenden
• kennen die oben genannten Krankheitsbilder inkl. diagnostischer Möglichkeiten, Krankheitsverläufe, Therapiemöglichkeiten und Prognosen
• verstehen den Zusammenhang zwischen Krankheitsbild, Diagnose, Therapiemöglichkeiten und Notwendigkeiten der Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen
• können das gesundheitliche Problem des Patienten oder der Patientin erfassen und aus den bereits vorhandenen Befunden die ernährungsmedizinisch relevanten Informationen erkennen und die entsprechenden Rückschlüsse ziehen
• lernen diätologische Kenntnisse und Fertigkeiten mit medizinischen und ernährungsphysiologischen Kenntnissen zu verknüpfen
• können den Ernährungsstatus gegebenenfalls mit anthropometrischen oder anderen Messmethoden bestimmen
• kennen die Prinzipien der enteralen und parenteralen Ernährung
• haben Kenntnisse über perioperative Ernährungskonzepte
• kennen die medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten zu oben genannten Krankheitsbildern
• verstehen die Prinzipien der Arzneimittelwirkungen und sind für potentielle Nebenwirkungen und Interaktionen sensibilisiert
• lernen individuelle Ernährungskonzepte zu oben genannten Krankheitsbildern zu erstellen und diese gemeinsam mit dem Patienten/der Patientin gemeinsam umzusetzen
• können den diätologischen Prozess gemäß § 2 Abs. 4 MTD-Gesetz als Teil des medizinischen Gesamtprozesses durchführen
• kennen die Grundlagen für die Verabreichung von wissenschaftlich gesicherten Kostformen im Krankenhaus sowie relevante, ernährungsmedizinische Literatur und ernährungsmedizinische Fachbegriffe.

Empfohlene oder verpflichtende Fachliteratur und andere Lernressourcen bzw. –instrumente

Fachbücher, Fachzeitschriften und einschlägige Primärliteratur in der jeweils aktuellsten Fassung werden zu Beginn der Lehrveranstaltung von den Lehrenden mitgeteilt bzw. sind im jeweiligen Syllabus enthalten.

Art der Vermittlung

ILV

Voraussetzungen und Begleitbedingungen

M01-22

Prüfungsmethode und Beurteilungskriterien

schriftlich/mündlich