Diätologie

Sensorik im diätologischen Kontext

Integrierte Lehrveranstaltung, 2.00 ECTS

 

Lehrinhalte

Die Studierenden
- kennen die Grundlagen der Sinnesphysiologie und Geschmacksprägung.
- kennen die Grundlagen der sensorischen Analyse von Lebensmitteln.
- kennen analytische Methoden in der Sensorik und können diese anwenden.
- kennen hedonische Methoden (Marktfoschung) und können diese anwenden.
- kennen Qualitätsmerkmale von Lebensmitteln und können diese aus unterschiedlichen Perspektiven analysieren (z.B. Konsument, Hersteller).
- kennen den Stellenwert der Sensorik in der Qualitätskontrolle von Lebensmitteln.
- kennen die richtige Verkostungstechnik und können diese anwenden.
- bereiten Proben und ihre Darreichungsformen selbstständig vor.
- können die wichtigsten sensorischen Prüfmethoden bei unterschiedlichen diätologischen Fragestellungen richtig auswählen und anwenden.
- erhalten einen Einblick in den Aufbau einer Panelschulung und in die Planung einer einer Sinnesschulung und können diese ausprobieren.
- können sensorische Verkostungen im Sinne der Sinnesschulung in der Praxis zielgruppenspezifisch planen, vorbereiten und durchführen.

Lernergebnisse der LV

In diesem Modul erwerben die Studierenden vertiefende Kenntnisse im Bereich des Ernährungs- und Verpflegungsmanagements für unterschiedliche Zielgruppen wie Einzelpersonen, Gruppen und Gemeinschaftsverpflegung vor allem im präventiven Kontext. Darüber hinaus vermittelt das Modul verknüpfend grundlegende und angewandte Aspekte im Bereich der Lebensmittelsensorik. Im Speziellen werden die praktische Umsetzung der Speisenplanung, Rezepterstellung und Rezeptbearbeitung weiterhin geübt und um Energie- und Nährstoffberechnungen ergänzt. Weiterhin werden Speisen zubereitet und verkostet. Die Lebensmittelsensorik vermittelt darüber hinaus Grundzüge der Sinnesphysiologie und gängige sensorische Prüfmethoden in Theorie und Anwendung. Eine angewandte Verschränkung der Lehrveranstaltungen dieses Moduls wird forciert.

Die Studierenden
- kennen vertiefende Aspekte der Menüplanung und Speiseplangestaltung für verschiedene Zielgruppen im präventiven Kontext und können diese anwenden.
- kennen vertiefende Aspekte der Rezepterstellung und Rezeptbearbeitung und können diese anwenden.
- kennen Möglichkeiten der Energie- und Nährstoffberechnung und können diese nach aktuellen Emfpehlungen anwenden.
- sind in der Lage, Speisepläne und Rezepte zielgruppenspezifisch und mengenorientiert zu entwickeln, zu berechnen und zu adaptieren.
- können Speisen selbstständig zubereiten und anhand einer sensorischen Verkostung der Speisen Vorschläge für eine Adaption ableiten.
- können Speisen und Rezepte zielgruppenspezifisch im präventiven Kontext empfehlen.
- kennen die Grundlagen der Lebensmittelsensorik und der Sinnesphysiologie.
- kennen die gängigen sensorischen Prüfmethoden und können diese anwenden.

Empfohlene oder verpflichtende Fachliteratur und andere Lernressourcen bzw. –instrumente

Fachbücher, Fachzeitschriften und einschlägige Primärliteratur in der jeweils aktuellsten Fassung werden zu Beginn der Lehrveranstaltung von den Lehrenden mitgeteilt bzw. sind im jeweiligen Syllabus enthalten.

Art der Vermittlung

ILV

Voraussetzungen und Begleitbedingungen

keine

Prüfungsmethode und Beurteilungskriterien

schriftlich/mündlich