Ergotherapie

Aktivitäten – Mittleres Lebensalter

Seminar, 2.50 ECTS

 

Lehrinhalte

Die Studierenden
- führen Aktivitäten selbst durch
- sind in der Lage Aktivitäten zielgruppengerecht zu gestalten und zu variieren (z.B. Aufwand, Schwierigkeitsgrad).
- sammeln Erfahrungen in der Rolle des/der „Anleitenden“ und wenden ergotherapeutische Behandlungsprinzipen an.
- sind eingeführt in ausgewählte ergotherapeutische Konzepte und können diese exemplarisch in Übungsszenarien anwenden.
- dokumentieren ausgewählte Aktivitäten anhand bestimmter Kriterien.
- vertiefen berufsspezifische Schlüsselqualifikationen und Kernkompetenzen, insbesondere Problem-Lösestrategien, Teamfähigkeit, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit und Nähe-Distanz-Verhalten.
- sind in der Lage motorische, prozessbezogene und soziale Interaktionsfertigkeiten anhand bestimmter Kriterien zu beurteilen.

Lernergebnisse der LV

Die Studierenden erleben sich selbst als „betätigende Wesen“ („Occupational Beings“) und erfahren in der Ausführung alterstypischer Aktivitäten die Bedeutung der Interaktion zwischen dem Menschen, seiner Umwelt und seinen Betätigungen.
Die Studierenden schulen ihre Beobachtungsfähigkeiten und Analysefertigkeit und üben die Beurteilung der Betätigungsperformanz. Sie lernen die 10 Dimensionen des Perfomanzkontextes kennen und einen klienten/innenzentrierten Performanzkontext zu erstellen.
Die Studierenden erarbeiten sich anhand unterschiedlicher Medien Aufgabenwissen zu handwerklichen und alltagsrelevanten Techniken und setzen ergotherapeutische Behandlungsprinzipien ein um ihre Mitstudierenden in der Ausführung der Techniken anzuleiten.
Die Studierenden sind in der Lage Aktivitäten zielgruppengerecht zu planen, zu gestalten und ggf. zu variieren.
Die Studierenden wenden bereits erworbene Sozial- und Selbstkompetenzen in der Erarbeitung und Anleitung von Inhalten an und vertiefen diese.
Kompetenzerwerb:
Kognitive Ebene:
Die Studierenden
- kennen alterstypische Betätigungen im Erwachsenen- und hohen Alter
- sind mit den ergotherapeutischen Kernkompetenzen vertraut und können einen Bezug zu ihrer eigenen Person herstellen.
- kennen Beurteilungskriterien der motorischen, prozessbezogenen und sozialen Interaktionsfertigkeiten.
- entwickeln Hypothesen über Schwierigkeiten bei der Ausführung von Aktivitäten unter Berücksichtigung der Komponenten Betätigung-Person-Umwelt.
Psychomotorische Ebene:
Die Studierenden
- eigenen sich selbständig Aufgabenwissen und Fertigkeiten für ausgewählte Aktivitäten, aus den Bereichen der Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit an.
- lernen Aktivitäten selbst durchzuführen
- können Klienten/innen zielgruppengerecht bei der Ausführung verschiedenster Alltagsaktivitäten unterstützen, beraten und anleiten.
- sind in der Lage die Qualität der Ausführung von Betätigungen (Betätigungsperformanz) zu beurteilen und hinderliche/förderliche Faktoren des Performanzkontextes zu identifizieren.
- können Aktivitäten hinsichtlich erforderlicher Kompetenzen des/der Ausführenden sowie anhand zeitlicher und räumlicher Anforderungen analysieren und mit ihrem eigenen Tun in der Rolle des/der „Anleitenden“ und des/der „Anzuleitenden“ in Verbindung zu bringen.
- lernen alle Komponenten, die für eine erfolgreiche Durchführung von Aktivitäten notwendig sind, zu berücksichtigen.
- wenden Feedbackregeln in der Reflexion mit Mitstudierenden an.
Affektive Ebene:
Die Studierenden
- sammeln Erfahrungen in der Ausführung alterstypischer Aktivitäten im mittleren bzw. hohen Erwachsenenalter.
- erleben anhand ausgewählter Aktivitäten den Prozess des Anleitens bzw. Angeleitet-Werdens.
Beitrag zu Kompetenzerwerb gemäß FH-MTD-AV Anlage 5, 8 und 9: FMK 2, FMK 5-8, FMK 11, SKS 1-3, SKS5

Empfohlene oder verpflichtende Fachliteratur und andere Lernressourcen bzw. –instrumente


Fachbücher, Fachzeitschriften und einschlägige Primärliteratur werden zu Beginn der Lehrveranstaltung von den Lehrenden mitgeteilt bzw. sind im jeweiligen Syllabus enthalten.

Art der Vermittlung

SE

Voraussetzungen und Begleitbedingungen

Module 1, 2, 3, 8, 9, 12, 13

Prüfungsmethode und Beurteilungskriterien

Modulprüfung schriftlich oder mündlich, Arbeitsportfolio