Ergotherapie

Tutorengespräche und Portfolioarbeit

Seminar, 0.50 ECTS

 

Lehrinhalte

Die Studierenden
• setzen sich intensiv mit den Inhalten der bisherigen Semester und deren Beitrag zur Entwicklung der ergotherapeutischen Kompetenzen auseinander
• reflektieren systematisch die persönlichen Lernprozesses und den individuellen Lernerfolg
• visualisieren ihre der Lernentwicklung
• zeigen förderliche und hinderliche Faktoren im persönlichen Lernprozess auf
• werden bei dieser Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung durch ihre persönlichen TutorInnen (MitarbeiterInnen des Lehrpersonals am Studiengang) unterstützt
•Erweitern und verbessern ihre Feedback-Kultur

Lernergebnisse der LV

Die Studierenden können unter Anleitung, nach ärztlicher Verordnung Teile des ergotherapeutischen Prozesses gemäß FH-MTD-AV als Teil des medizinischen Gesamtprozesses an ausgewählten Klienten/innen durchführen.
Ergänzend reflektieren die Studierenden das Berufspraktikum unter Anleitung sowohl schriftlich als auch mündlich im Gruppensetting oder über E-Learning und lernen so, mit als schwierig erlebten Situationen umzugehen.
Mittels eigener Erfahrungen im praktischen Arbeiten werden Handlungsmuster und Befindlichkeiten reflektiert und im Lernportfolio festgehalten. Auf Grund der kontinuierlichen Reflexion kann eine individuelle Kompetenzsteigerung im Denken und Handeln stattfinden, was über das Lernportfolio dokumentiert wird.
Kognitive Ebene:
Die Studierenden
• kennen die Zuständigkeit anderer Gesundheitsberufe sowie sonstiger Berufe und können mit dem multiprofessionellen Team zusammen arbeiten.
• kennen das Dokumentationssystem der jeweiligen Institution und wenden es unter Supervision an.
• kennen Modelle um Erfahrungen gemeinsam in einer Gruppe zu erläutern und zu reflektieren.
• entwickeln ihre eigene Berufsidentität anhand des Lernportfolios in Bezug auf Fragen des therapeutischen Alltags
setzten sich mit ihrem persönlichen Lernerfolgt auseinander und identifizieren förderliche und hinderliche Faktoren

Psychomotorische Ebene:
Die Studierenden
• sind in der Lage bisher gelerntes theoretisches Wissen in die praktische Arbeit an Klienten/innen anzuwenden.
• können selbstständig die physischen, kognitiven, affektiven Komponenten der Handlungsfähigkeit sowie externe Faktoren des Performanzkontextes an ausgewählten Klienten/innen erfassen.
• sind in der Lage selbstständig Anamnesegespräche zu führen und gängige Befundinstrumente anzuwenden und basierend auf den Ergebnissen Einschränkungen der Handlungsfähigkeit im Alltag bezogen auf Selbsterhaltung, Produktivität und Freizeit abzuleiten.
• sind fähig selbstständig klientenzentrierte Ziele zu formulieren und daraufhin einen Therapieplan zu erstellen und die Therapie unter Verwendung und Modifizierung geeigneter Theorien, Praxismodellen und Methoden durchzuführen.
• können Aktivitätsanalysen im Sinne der Verknüpfung von Anforderungs- und Fähigkeitsanalysen durchführen.
• erkennen die Wirkung ihres ergotherapeutischen Handelns, ziehen daraus Konsequenzen und passen die Intervention unter Reflexion durch den Anleiter und der Berücksichtigung von Clinical Reasoning Prozessen an die jeweilige Situation an.
• sind fähig in korrekt angepasster Form mit den Klienten/innen zu kommunizieren und therapierelevante Informationen verständlich zu vermitteln.
• pflegen einen angemessenen Umgang mit den Klienten/innen und gestalten Kontakte mit ihnen bewusst, auch im Hinblick auf Nähe, Distanz und Vertrauensaufbau.
• reflektieren gemeinsam mit dem Anleiter die ergotherapeutische Intervention.
• können die ihnen übertragenen Aufgaben selbstständig organisieren, tragen Verantwortung für den eigenen Lernprozess und nutzen die Angebote der Institution eigenverantwortlich.
• erstellen Lernziele für ihr bevorstehendes Berufspraktikum.
• reflektieren und evaluieren ihren persönlichen Lernerfolg anhand des Lernportfolios und können Konsequenzen für ihr eigenes therapeutisches Handeln ableiten.
• dokumentieren anhand des Lernportfolios ihren persönlichen Kompetenzerwerb bezogen auf die berufliche Praxis.
• präsentieren und reflektieren ihre gesammelten Erfahrungen im Berufspraktikum bezüglich fachlich-methodischer, sozialkommunikativer und berufsethischer Sichtweise.
Affektive Ebene:
Die Studierenden
• erleben sich in ihrer Rolle als Therapeuten/innen in Einzel- und Gruppensettings.
• erfahren Grenzsituationen des eigenen Erlebens und Wahrnehmens in Therapiesituationen und sind in der Lage diese zu reflektieren sowie zu kommunizieren.
• erleben sich als Teil des interdisziplinären Teams.
• erkennen und akzeptieren unterschiedliche Sichtweisen, Normen und Werte.
• reflektieren und erweitern ihre eigene Handlungsfähigkeit und den damit einhergehenden Kompetenzerwerb.
• reflektieren eigene Erfahrungen mit Gesundheit und Krankheit.
• erleben und erfahren Möglichkeiten mit emotional belastenden Situationen umzugehen.
• nehmen gruppendynamische Prozesse und Phänomene wahr.

Beitrag zum Kompetenzerwerb gemäß FH-MTD-AV Anlage 5, 8 und 9: FMK 1-16, SKS 1-8

Empfohlene oder verpflichtende Fachliteratur und andere Lernressourcen bzw. –instrumente


Fachbücher, Fachzeitschriften und einschlägige Primärliteratur werden zu Beginn der Lehrveranstaltung von den Lehrenden mitgeteilt bzw. sind im jeweiligen Syllabus enthalten.

Art der Vermittlung

SE

Voraussetzungen und Begleitbedingungen

Module 1-25

Prüfungsmethode und Beurteilungskriterien

Reflexionsberichte als Teil des Lernportfolios, Patientenberichte