Ergotherapie

Berufskunde und Ethik

Vorlesung, 1.00 ECTS

 

Lehrinhalte

Die Studierenden
• kennen das Berufsbild, die Geschichte und die Tätigkeitsfelder der Ergotherapie.
• Sie können die Zuständigkeit anderer Gesundheitsberufe sowie sonstiger Berufe erkennen und im multiprofessionellen Team zusammenarbeiten.
• lernen die Ergotherapeutischen Kompetenzen von ENOTHE (European Network of Occupational Therapy in Higher Education) kennen
• reflektieren das allgemeine und persönliche Handeln unter Berücksichtigung einer berufsethischen Grundhaltung.
• lernen die Ergotherapie im Internationalen Kontext kennen.
• lernen den ergotherapeutischen Ethik-Kodex kennen und diskutieren ethische Fragestellung aus dem Blickwinkel der Ergotherapie

Lernergebnisse der LV

Die Studierenden kennen auf Grundlage des MTD-Gesetzes die Arbeitsschritte des ergotherapeutischen Prozesses, welcher sich an dem kanadischen entwickelten Prozessmodell Canadian Practice Process Framework CPPF orientiert. Sie verstehen das Ziel der Ergotherapie, die KlientInnen zu befähigen an Betätigungen teilzunehmen, die sie selbst tun möchten als die Bedeutung der Klientenzentrierung in der Ergotherapie. Clinical Reasoning und berufsethische Grundhaltung werden bei der Therapieplanung berücksichtigt. Die Studierenden kennen das Berufsbild und die Tätigkeitsfelder der Ergotherapie. Sie kennen den ergotherapeutischen Ethikkodex und sind für ethische Fragen sensibilisiert. Sie können die Zuständigkeit anderer Gesundheitsberufe sowie sonstiger Berufe erkennen und im multiprofessionellen Team zusammenarbeiten. Darüber hinaus werden die Studierenden auf die Kommunikations- und Reflexionsanforderungen im therapeutischen Setting vorbereitet.
Kognitive Ebene:
Die Studierenden
• kennen die Arbeitsschritte des ergotherapeutischen Prozesses
• kennen die ergotherapeutischen Kompetenzen der FH-MTD-AV und ENOTHE (European Network of Occupational Therapy in Higher Education)
• wissen um die organisatorischen und administrativen Abläufe in verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens und die Rollen und Pflichten einzelner Berufsgruppen
• kennen Prozesse des Clinical Reasoning in der Ergotherapie
• kennen ihre Rechte und Pflichten gemäß dem MTD-Gesetz
• kennen das Modell der ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health) um so eine gemeinsame Sprache im interprofessionellen Team zu erhalten
• kennen die eigenen kommunikativen Fähigkeiten
• kennen Methoden der Lern- und Handlungsreflexion
• kennen den ergotherapeutischen Ethik-Kodex und sind für ethische Fragen sensibilisiert
Psychomotorische Ebene:
Die Studierenden
• können den ergotherapeutischen Prozess anhand des kanadischen Prozessmodells CPPF anhand von Fallbeispielen anwenden.
• können den ergotherapeutischen Prozess anhand der jeweiligen Rahmenbedingungen modifizieren.
• entwickeln adäquate Kommunikationsstrategien in der TherapeutIn-KlientIn-Beziehung, im interdisziplinären Team, in der Öffentlichkeit und wenden diese in Gruppenaufgaben an.
• können selbst gemachte Erfahrungen aus anderen Modulen/LVs reflektieren und in einem ergotherapeutischen Prozess entsprechend berücksichtigen.
Affektive Ebene:
Die Studierenden
• verstehen die Bedeutung der Klientenzentrierung und berücksichtigen die individuelle Geschichte der KlientInnen beim Entwurf eines Therapieplans.
• haben Sicherheit in der interprofessionellen Kommunikation und können ihre Rolle als Teammitglied definieren und kennen die damit verbundenen Pflichten.
• bauen Fähigkeiten zur akademischen Reflexion und Diskussion des therapeutischen Handelns unter Berücksichtigung einer berufsethischen Grundhaltung auf
Die Studierenden
• erhalten Grundlagen der menschlichen Kommunikation und die dazugehörigen psychologischen Mechanismen
• beüben diese intensiv in Kleingruppen und im Rollenspiel
• reflektieren ihre eigene Kommunikation
• werden für Wahrnehmung von unterschiedlichen Kommunikationsstilen und daraus resultierenden möglichen Missverständnissen sensibilisiert
• lernen Grundlagen der akademischen Reflexion
• lernen Stärken und Schwächen eigener Denk- und Handlungsprozesse zu erkennen
• entwickeln ihre Reflexionsfähigkeit im Rahmen von Diskussionsprozessen und dem Abfassen eines Lernportfolios weiter
• erleben die kritische Reflexion als Empowerment in ihrer ergotherapeutischen Entwicklung

Beitrag zum Kompetenzerwerb gemäß FH-MTD-AV Anlage 5, 8, und 9: FMK 1-7, FMK 9, FMK 11, FMK 12, FMK 14, SKS 1-5

Empfohlene oder verpflichtende Fachliteratur und andere Lernressourcen bzw. –instrumente


Fachbücher, Fachzeitschriften und einschlägige Primärliteratur werden zu Beginn der Lehrveranstaltung von den Lehrenden mitgeteilt bzw. sind im jeweiligen Syllabus enthalten.

Art der Vermittlung

VO

Voraussetzungen und Begleitbedingungen

Keine

Prüfungsmethode und Beurteilungskriterien

abschließende LV-Prüfung mündlich oder schriftlich