Ergotherapie

Komplexe Fallstudien 2

Seminar, 4.00 ECTS

 

Lehrinhalte

Die Studierenden • wenden Strategien des lösungsorientierten, selbstständigen Lernens an, indem sie Lernzielfragen formulieren, bearbeiten und präsentieren. • erwerben grundlegendes Wissen und Handlungsstrategien über konkrete ergotherapeutische Vorgehensweisen im Praxisalltag. • lernen einzelne Schritte des ergotherapeutischen Prozesses theoretisch umzusetzen, indem sie Informationen erheben, Probleme analysieren, Lösungen finden oder kritisch hinterfragen lernen. • vertiefen Kenntnisse der Prozesse des Clinical Reasoning in der Ergotherapie und sind in der Lage diese an den Fallstudien anzuwenden und zu reflektieren.

Lernergebnisse der LV

Ziel des Moduls ist es, den Studierenden anhand des ergotherapeutischen Prozesses eine umfassende berufliche Handlungskompetenz zu vermitteln und einen engen Theorie-Praxis-Transfer zu ermöglichen. Es werden (komplexe) Fallstudien erarbeitet, welche Klienten/innen in den Betätigungen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit beschreiben.
Kognitive Ebene:
Die Studierenden
• lernen, ein Thema oder eine Frage zu analysieren, geeignete Informationsquellen zu finden, zu nutzen und schließlich Lösungen zu vergleichen, auszuwählen und umzusetzen.
• erwerben durch das flexibel nutzbare Wissen und die Entwicklung fächerüberschreitender Kompetenzen eine bessere Problemlösefähigkeit.
• lernen, wie man selbstgesteuert lernt.
• erwerben Wissensgrundlagen und Handlungsstrategien, die als Hilfestellung für die Auseinandersetzung mit zukünftigen Problemen dienen, um so die Voraussetzung und Motivation für lebenslanges Lernen zu schaffen.
Psychomotorische Ebene:
Die Studierenden
• vertiefen durch logisch-analytisches Denken ihre Problemlösungskompetenzen.
• berücksichtigen alle Schritte des ergotherapeutischen Prozesses in der Erarbeitung der Fallstudien.
• erweitern durch die Gruppenarbeit ihre soziale Kompetenzen und ihre Teamfähigkeit.
• üben relevante Inhalte des ergotherapeutischen Prozesses zielgruppengerecht zu kommunizieren und zu argumentieren.
Affektive Ebene:
Die Studierenden
• sind, indem sie ihr Wissen selbstständig konstruieren, aktiv und eigenverantwortlich in ihren eigenen Lernprozess involviert.
• können menschliche Bewegungen beobachten, analysieren und mit Fachbegriffen beschreiben.

Beitrag zu Kompetenzerwerb gemäß FH-MTD-AV Anlage 5, 8 und 9: FMK 1-14, SKS 1-6, WK1

Empfohlene oder verpflichtende Fachliteratur und andere Lernressourcen bzw. –instrumente

Fachbücher, Fachzeitschriften und einschlägige Primärliteratur werden zu Beginn der Lehrveranstaltung von den Lehrenden mitgeteilt bzw. sind im jeweiligen Syllabus enthalten.

Art der Vermittlung

SE

Voraussetzungen und Begleitbedingungen

Module 1-33

Prüfungsmethode und Beurteilungskriterien

abschließende mündliche oder schriftliche Modulprüfung