Porträt

Anja Elena Tuscher

Mein Praktikum in der Kinderklinik im Univ. Klinikum Graz.

 

Jobbezeichnung: Gesundheits- und Krankenpflegeperson
Unternehmen: LKH Univ. Klinikum Graz
Ort: Kinderklinik, Neonatologie / Kardiologie
Ich absolvierte mein Praktikum im August 2017.

Was ich machte

In meinem Praktikum bekam ich einen Einblick in die Arbeit einer diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegeperson auf einer Kinderkrankenstation. Der Arbeitstag begann mit einer ausführlichen Dienstübergabe. Danach wurden die Medikamente und Fläschchen beziehungsweise Frühstücktabletts verteilt. Dann wurden die älteren Patientinnen und Patienten beim Waschen unterstützt und die Frühchen gewaschen oder gebadet, gewogen, gewickelt, angezogen und anschließend gefüttert. Nachdem die Kinder wieder in ihren Bettchen waren, wurden das Zimmer desinfiziert, die Kästen aufgefüllt und Wäschepäckchen für den nächsten Tag gerichtet.

Ich begleitete Kinder mit zu Untersuchungen (Ultraschall, Sonografie, etc.) und durfte die diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen sowie Pflegeassistentinnen und -assistenten bei ihrer Arbeit begleiten und unterstützen.

Warum mir mein Praktikum Spaß machte

Es war das Allerschönste für mich, mit den Kindern auf der Station zu arbeiten. Sie täglich zu baden, wiegen und füttern und dabei ihre Fortschritte zu beobachten, war wunderbar. Auch die Zusammenarbeit mit dem gesamten Team der Neonatologie / Kardiologie hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es ist schön, wenn man sich jeden Tag aufs Neue riesig auf die Arbeit freuen kann.

Das habe ich gelernt

Mir wurde das spezielle Handling mit den Frühchen nach kinästhetischen Maßstäben genauestens beigebracht. Ich durfte lernen, wie man richtig mit den Kindern umgeht, wie sie richtig gefüttert und gehalten werden und auch wie man mit den Eltern der Kinder spricht. Ich lernte viel über die typischen Krankheiten und Medikamente der Patientinnen und Patienten von Neonatologie / Kardiologie. Ich habe erfahren, dass es sehr wichtig ist, sich für die Patientinnen und Patienten ausreichend Zeit zu nehmen und sie individuell zu pflegen.

Mein bestes Erlebnis

Mein schönstes Erlebnis war das erste Mal, als ich ein Baby im Arm halten durfte. Ich hatte vor lauter Ergriffenheit Tränen in den Augen. Es war einfach das allerschönste Gefühl. Aber generell habe ich jeden Arbeitstag auf dieser Station genossen und jeder Tag beinhaltete ein eigenes kleines Highlight.

Das möchte ich in Zukunft tun

Dieses Praktikum hat mir gezeigt, was ich später machen möchte. Es hat mir klargemacht, dass ich mir die richtige Ausbildung ausgesucht habe. Obwohl ich noch recht am Anfang meiner Ausbildung stehe, weiß ich jetzt schon, wo ich später einmal am liebsten arbeiten würde. Ich freue mich heute schon darauf, meinen zukünftigen Beruf auszuüben. Ich bin aber auch schon auf die anderen Praktika gespannt, und hoffe, noch sehr viel lernen zu dürfen.