Hebammen

Der Hebammenberuf im Gesundheitswesen Österreichs

Integrierte Lehrveranstaltung, 1.00 ECTS

 

Lehrinhalte

Nach einer kurzen Einführung in das Gesundheitswesen werden demografische Indikatoren sowie die Morbidität und Mortalität der österreichischen Bevölkerung behandelt. Leistungseinrichtungen des österreichischen Gesundheitswesens für stationäre und ambulante Patienten werden im Überblick dargestellt. Ferner werden Prävention und Gesundheitsförderung mit Bezug auf Hebammen erörtert. Die Lehrveranstaltung schließt mit Fragen der Finanzierung und des Qualitätsmanagements.

Lernergebnisse der LV

I. Die Studierenden können den Beruf der Hebamme in Österreich im ökonomischen, gesellschaftlichen und rechtlichen Sinne (Bedeutung der Dokumentation!) kontextualisieren. Sie verfügen über Grundlagen einer wissenschaftlichen Herangehensweise an berufsrelevante Wissensquellen.

II. Vgl. Kompetenzen gemäß Heb-AV (Anlage 1), die Studierenden können:
- nach berufsrechtlichen, ökonomischen und ökologischen Grundsätzen arbeiten
- die Zuständigkeit anderer Berufe erkennen und durch situationsadäquate multiprofessionelle Zusammenarbeit die erforderlichen Maßnahmen einleiten
- kulturelle und religiöse Bedürfnisse, Lebensweisheiten und Werthaltungen berücksichtigen
- den Beratungs- und Betreuungsverlauf dokumentieren sowie die Ergebnisse analysieren und auswerten.

Empfohlene oder verpflichtende Fachliteratur und andere Lernressourcen bzw. –instrumente

* Rogers, Carl (2005): Die Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie (17. Auflage). Frankfurt: Kindler Verlag.
* Baum, Thilo (2007): 30 Minuten für gutes Schreiben, 3. Auflage. Offenbach: Gabal.
* Cluett, Elizabeth & Bluff, Rosalind (Hrsg.) (2003): Hebammenforschung. Bern: Hans Huber.
* Enkin, Murray, Keirse, Marc, Neilson, James, Crowther, Caroline, Duley, Leila, Hodnett, Ellen & Hofmeyr, Justus (2006): Effektive Betreuung während Schwangerschaft und Geburt, 2. Auflage. Bern: Hans Huber.
* James, David, Mahomed, Kassam, Stone, Peter, Van Wijngaarden, Wim, Hill, Lyndon (2006): Evidenzbasierte Geburtsmedizin. München: Urban&Fischer.
* LoBiondo-Wood, Geri & Haber, Judith (2005): Pflegeforschung. Methoden, kritische Einschätzung und Anwendung, 2. Auflage. München: Urban & Fischer.
* Mayer, Hanna (2007): Pflegeforschung anwenden, 2. Auflage. Wien: Facultas-Verlag.
* Walsh, Denis (2007): Evidence-based Care for Normal Labour and Birth: A guide for midwives. Abingdon: Routledge.
* Becker, R.; Kortendieck, B. (Hg.) (2004): Handbuch der Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie. Wiesbaden: VS Verlag.
* Beck-Gernsheim, Elisabeth (2006): Die Kinderfrage heute. Über Frauenleben,
Kinderwunsch und Geburtenrückgang. München: Beck.
* Schmölzer, Hilde (2005): Die abgeschaffte Mutter. Der männliche
Gebärneid und seine Folgen. Wien: Promedia.
* Squire, Caroline (2003): The Social Context of Birth. Oxford: Radcliff.
* Stewart, Mary (ed.) (2004): Pregnancy, birth and maternity care,
feminist perspectives. Edinburgh: Books of Midwives.
* Wolfgruber, Gudrun (Hg.) (2006): Kinder kriegen - Kinder haben: 
Analysen im Spannungsfeld zwischen staatlichen Politiken und
privaten Lebensentwürfen. Innsbruck/Wien: Studienverlag.
* Leiner, F., Gaus, W., Haux, R., Knaup-Gregori, P. & Pfeiffer, K. (2006):
Medizinische Dokumentation. Grundlagen einer qualitätsgesicherten
integrierten Krankenversorgung. Stuttgart: Schattauer.

Art der Vermittlung

Integrierte Lehrveranstaltung

Voraussetzungen und Begleitbedingungen

Keine

Prüfungsmethode und Beurteilungskriterien

LV-abschließende schriftliche/mündliche Prüfung