{"id":10000766,"date":"2024-03-19T16:17:49","date_gmt":"2024-03-19T14:17:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/informationsdesign\/bachelor\/?page_id=766"},"modified":"2024-03-19T16:17:49","modified_gmt":"2024-03-19T14:17:49","slug":"roman-koenigshofer-ba","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/informationsdesign\/bachelor\/nach-dem-studium\/absolventinnen-absolventen\/roman-koenigshofer-ba\/","title":{"rendered":"Roman K\u00f6nigshofer, BA"},"content":{"rendered":"<div id=\"\" class=\"wp-block-text-content margin-bottom-normal\">\n    <div class=\"container-lg\">\n        <div class=\"row\">\n            <div class=\"col\">\n                <h4>Eckdaten<\/h4>\n<p><strong>Jobbezeichnung:<\/strong> Outdoor Fotograf   <br>\n<strong>Unternehmen:<\/strong> Selbstst&auml;ndig bei romankoenigshofer.com  <br>\n<strong>Ich im Web:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.romankoenigshofer.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.romankoenigshofer.com<\/a> <strong>|<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/rawmeyn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">instagram.com\/rawmeyn\/<\/a><\/p>\n<h4>Lieber Roman, wie ging deine Reise nach deinem Informationsdesign-Studium weiter?<\/h4>\n<p>&bdquo;Ich habe mich auf der FH thematisch schon in Richtung Motion Design entwickelt und gleich im Anschluss an das Studium ein Praktikum in den USA gemacht. Damals hatte ich mir extra daf&uuml;r ein Showreel zusammengestellt und mich bei den Studios beworben. Das hat gut geklappt, und ich entschied mich dann, mein Praktikum bei <a href=\"https:\/\/buck.co\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BUCK<\/a> in Los Angeles zu machen. Es gab auch ein Office von BUCK in New York City, und auch dort konnte ich dann noch zwei Monate arbeiten.&rdquo;<\/p>\n<h4>Und dort hast du dann gemerkt, dass du in dem Bereich arbeiten willst?<\/h4>\n<p>&bdquo;Ja, dort habe ich aber auch das erste Mal mitgekriegt, wie intensiv diese Arbeit sein kann. Ich bin immer schon ein sehr aktiver Mensch gewesen, war immer viel drau&szlig;en, habe immer viel Sport gemacht, und dort war ich pl&ouml;tzlich das erste Mal sieben Tage die Woche nur am Arbeiten und vor dem Screen. Das wurde dort erwartet, vor allem wenn gro&szlig;e Projekte abzuwickeln waren, dass man an den Wochenenden auch arbeitet. Und als Praktikant macht man ja sowieso alles mit und will sein Bestes geben &ndash; das hat mich sicher gepr&auml;gt, da habe ich gemerkt, das mache ich sicher nicht mein Leben lang. Aber es war klar, dass ich Motion Design weitermache, also bin ich zur&uuml;ck nach &Ouml;sterreich und habe bei den Jungs von <a href=\"http:\/\/eatmydear.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">eatmydear.com<\/a> gearbeitet. Das war zwar intensiv, aber es war schon viel lockerer mit den Burschen, weil wir uns gut verstanden und nur hin wieder mal ein Wochenende durchgearbeitet haben.&ldquo;<\/p>\n<h4>Wie kam es dann zu deiner Karriere hinter der Kamera?<\/h4>\n<p>&bdquo;Ich habe ein halbes Jahr in der Grafikabteilung bei Servus TV gearbeitet, weil der Sender zu der Zeit gerade gelauncht wurde und ich beim Broadcast-Design mitarbeitete. Dort sind mir dann Kollegen &uuml;ber den Weg gelaufen, die ich aus der Sportecke kannte, viele Snowboarder und Skater&hellip; und den Sport\/Lifestyle habe ja schon vor dem Studium auf der FH fotografisch festgehalten und dokumentiert. Diese Kollegen hatten bei Servus TV zu jener Zeit ein eigenes Sendeformat, f&uuml;r das sie einen Kameramann ben&ouml;tigten. Sie kannten meine freien Arbeiten und haben mich gefragt, ob ich nicht bei ihnen mitmachen m&ouml;chte. Also bin ich von einem Tag auf den anderen vom Motion Designer zum Kameramann gewechselt. Ich war dann im Endeffekt circa drei Jahre immer wieder mit ihnen unterwegs. Wir hatten unsere eigene Sendung auf Servus TV, welche The Surf Chronicles hie&szlig;. Wir dokumentierten den Surf Weltcup, reisten mit den Surfern mit und produzierten f&uuml;r jeden Tourstopp eine eigene Sendung.&ldquo; <\/p>\n<h4>Also wenn du mir das so erz&auml;hlst, klingt das so, als w&auml;re das der absolute Traumjob gewesen!<\/h4>\n<p>&bdquo;Ja, das war es auch (lacht). Du reist z.B. nach Australien und arbeitest dort. Jedoch muss man auch sehr flexibel sein. Es gibt immer Waiting Periods (circa 2 Wochen), weil die Wellen ja nicht immer gleich gut sind. Oft kann sich das hinziehen, und dann muss man in den letzten Tagen alles unterbringen. Es ist auch immer viel zu organisieren rundherum. Es kam nicht selten vor, dass wir Surfern auch mal f&uuml;r ein Interview nachrennen mussten&hellip; aber trotzdem bist du an coolen Pl&auml;tzen mit coolen Leuten und hast daneben noch Zeit selbst surfen zu gehen. Von dem her hab ich die Zeit sehr genossen!&ldquo;<\/p>\n<h4>Warum hat dieser Traumjob dann geendet?<\/h4>\n<p>&bdquo;Ja, mir kommt vor, mit Red Bull (Mediahouse)\/Servus TV haben die meisten Projekte auch ein Ablaufdatum, es werden oft Leute getauscht oder Projekte abgesetzt &ndash; unser Projekt war zwar das zweiterfolgreichste beim Sender, wurde dann aber trotzdem abgesetzt, was allerdings nichts mit uns zu tun hatte. Red Bull konnte sich da mit der World Surf League als Sponsor nicht wirklich einigen&hellip;<br>\nAber eine T&uuml;r geht zu, und eine andere geht auf &ndash; ich habe dann eine Dokumentation &uuml;ber eine klassische Surf-Reiseroute in Europa gedreht, die sehr gut angekommen ist: The Old, the Young and the Sea. Hier war ich auch f&uuml;r die Postproduktion verantwortlich. Weil diese Dokumentation so gut angenommen wurde, haben wir dann das Project weiter gef&uuml;hrt und eine weitere Doku in Westafrika gedreht. Drei Monate waren wir f&uuml;r Beyond unterwegs &ndash; das Projekt war auch erfolgreich und wurde bei gro&szlig;en Filmfestivals gezeigt.&ldquo;<\/p>\n<h4>Wie hast du dich dann zum erfolgreichen Outdoor-Fotograf &amp; Influencer entwickelt?<\/h4>\n<p>&bdquo;Surfen (&amp; snowboarden) war &uuml;ber ein lange Zeit alles f&uuml;r mich und f&uuml;hrte mich zu dem, was ich jetzt mache: Ich habe halt immer an den Spots fotografiert, wo ich unterwegs war und habe mir damit ein riesiges Fotoarchiv aufgebaut. In Afrika habe ich dann das erste Mal Fotos auf Instagram hochgeladen und gemerkt, dass meine Bilder ganz gut ankommen &ndash; f&uuml;r mich hat sich da eine komplett neue Welt er&ouml;ffnet, weil ich gesehen habe, dass man mit dieser App auch Geld verdienen kann. Die Follower sind dann von selbst gekommen, und in den Jahren 2017\/2018 ist es explodiert, dann hatte ich auf einmal 100.000 Follower. Allerdings muss man schon wirklich dahinter sein, ich habe mich da intensiv mit der Pflege der Instagram Seite besch&auml;ftigt, gleichzeitig wollte ich nie so DER Influencer sein, das ist ja fast ein Schimpfwort heute. Aber es hat mir auch gewisse Chancen er&ouml;ffnet, heute ist der Account so etwas wie meine Businesscard im Internet. Viele der Jobanfragen, die ich erhalte, haben nichts mit Instagram zu tun, aber die Kund:innen haben mich &uuml;ber Instagram gefunden. Zus&auml;tzlich werde ich mittlerweile auch von einer Agentur mit Sitz in Rosenheim vertreten: <a href=\"https:\/\/www.kme-studios.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">KME Studios<\/a>. Sie repr&auml;sentieren mich, machen viel Marketing und gehen auch mal mit meiner Mappe zu den gro&szlig;en Studios und stellen mich den Art-Direktoren vor. Weiters nehmen sie mir viel Arbeit im Vorfeld eines Shootings ab.&ldquo;<\/p>\n<h4>Abschlie&szlig;ende Frage: Hat dir die FH f&uuml;r diesen steilen Karriereweg etwas gebracht?<\/h4>\n<p>&bdquo;Definitiv! Es waren coole Leute auf der FH, und insgesamt war es eine coole Zeit. Man hatte in der Ausbildung die M&ouml;glichkeit, alles auszuprobieren, &uuml;berall reinzuschnuppern &ndash; das Praktikum war dann das eigentliche Sprungbrett f&uuml;r mich. Mein Englisch war damals noch schlecht und nach einem Monat im Ausland dachte ich mir: Hey, du kannst eigentlich alles machen &ndash; das gab mir Best&auml;tigung, ver&auml;nderte mein Auftreten und meinen Weltblick. Pl&ouml;tzlich stand mir die Welt offen, als ich aus der FH rausging und das Gef&uuml;hl hatte, eigentlich alles machen zu k&ouml;nnen. Du musst dann halt auch machen (lacht).&ldquo;<\/p>\n\n            <\/div>\n        <\/div>\n            <\/div>\n<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Roman K\u00f6nigshofer ist als selbstst\u00e4ndiger Outdoor-Fotograf t\u00e4tig. Im Interview erz\u00e4hlt er uns mehr \u00fcber seinen Werdegang und seinen Beruf. <\/p>\n","protected":false},"author":143,"featured_media":10000767,"parent":10000284,"menu_order":4,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-absolvent.blade.php","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"acf":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/informationsdesign\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10000766"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/informationsdesign\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/informationsdesign\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/informationsdesign\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/users\/143"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/informationsdesign\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10000766"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/informationsdesign\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10000766\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/informationsdesign\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10000284"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/informationsdesign\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10000767"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/informationsdesign\/bachelor\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10000766"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}