Massenspektrometrie und molekulare Analytik

Molekulare Zellbiologie, Genetik und Grundlagen der Gentechnologie

Integrierte Lehrveranstaltung, 7.00 ECTS

 

Lehrinhalte

Rechtliche Grundlagen der Gentechnologie, Unterschiede der Bakterien- und Säugetiergenetik, Möglichkeiten des Gentransfers bei Prokaryonten und Eukaryonten, Selektion, Proteinexpressionssysteme, Zelllyse/Zellaufschluss, genetische Regulationsmechanismen, zelluläre Transportsysteme, Proteinabbau, Zell-Zell-Kommunikation, Mutagenese, klassische Vererbungslehre und weiterführende Genetik am Beispiel ausgewählter Wirtsorganismen, Grundlagen der Mikrobiologie und Virologie, Mikroorganismen und Viren als Werkzeuge der Gentechnologie, Artdefinition/Taxonomie, Versuchstierkunde, Analyse und Kreuzen von Mauslinien, Herstellung transgener Organismen, Besonderheiten von Stammzellen, Diskussion der o.g. Inhalte in spezifischen Anwendungsgebieten

Lernergebnisse der LV

Zur Vorbereitung auf die weiteren Kernmodule und Module der beiden Vertiefungsrichtungen werden die Studierenden abhängig von bereits bestehenden Vorkenntnissen in Form eines Einstiegskorridors in den Bereichen der Chemie und der molekularen Techniken unterrichtet. In beiden Bereichen werden Basiskenntnisse des Bachelorniveaus aufgegriffen und in vernetzter Form auf höherem kognitiven Niveau weitergeführt, sodass grundlegende Vernetzungen erreicht werden, die für das Verständnis moderner bioanalytischer und molekularer Anwendungen notwendig sind.


Im Bereich der Chemie fokussiert das Modul auf die Schwerpunkte Stöchiometrie, physikalische Chemie und organische Chemie. Studierende können die Herstellung von Pufferlösungen und Verdünnungsreihen auf Basis einer Vorgabe planen, durchführen und allfällige Fehler identifizieren und korrigieren. Studierende können chemische Reaktionsgleichungen aufstellen, korrekt parametrisieren, zugehörige chemische Berechnungen durchführen sowie Auswirkungen von Konzentrationsänderungen und anderer Reaktionsparametern auf das Reaktionsgleichgewicht vorhersagen. Studierende können chemische Bindungsarten in organischen Molekülen diskutieren, können funktionellen Gruppen charakteristische Reaktionen zuordnen, relevante wichtige Reaktionstypen auf vorgegebene organische Moleküle anwenden, die Reaktionsprodukte klassifizieren und benennen sowie stereochemische Folgen der Reaktion beurteilen.
Im Bereich der biologischen Grundlagen können Studierende den Aufbau von prokaryotischen und eukaryotischen Zellen aus der chemischen Sicht (Aufbau) und der biologischen Sicht (Funktion) gegenüberstellen, können supramolekulare Strukturen und Zellorganellen einer Funktion zuordnen, können den Ablauf wichtiger Prozesse (Zellteilung, Membrantransport, Stoffwechsel) beschreiben sowie deren Wechselwirkungen sowie Fehlermöglichkeiten erkennen. Ausgehend vom zentralen Dogma der molekularen Zellbiologie und Genetik sind Studierende in der Lage, Regulationsmöglichkeiten der Genexpression zu analysieren und Methoden zu deren Nachweis vorzuschlagen. Studierende können grundlegende molekularbiologische Techniken (inkl. PCR und rekombinanter DNA Technologie) inklusive relevanter Qualtitätskontrolle planen und interpretieren.

Empfohlene oder verpflichtende Fachliteratur und andere Lernressourcen bzw. –instrumente

Fachbücher und Fachzeitschriften, einschlägige Primärliteratur
werden zu Beginn der LV von den LB mitgeteilt

Art der Vermittlung

VO

Voraussetzungen und Begleitbedingungen

Chemische/Biologische Grundkenntnisse

Prüfungsmethode und Beurteilungskriterien

schriftliche Abschlussprüfung