Physiotherapie

Praktikum 4 und Praktikumsbegleitung

Praktikum, 8.00 ECTS

 

Lehrinhalte

Die Studierenden können physiotherapeutische Prozesse selbstständig und unter Supervision durchführen, dokumentieren und evaluieren und kritisch diskutieren. Sie wenden therapeutische Handlungen der Kommunikation, Untersuchung, zielorientierten Behandlung, Evaluierung und Dokumentation an. Die Studierenden eignen sich im Selbststudium relevantes Wissen zu den an der jeweiligen Praxisstelle relevanten Krankheitsbildern an beziehungsweise vertiefen ihre Kenntnisse. Die Studierenden üben den Transfer von am Gesunden geübten Handlungen, sowie von therapeutischen Erfahrungen aus vorhergegangenen klinischen Praktika auf die spezifische klinische Situation. Sie können ihre therapeutischen Handlungen kritisch in Bezug auf Dosierung und Wirkung planen, durchführen und reflektieren.
Die Studierenden entwickeln Strategien theoretisch erlerntes Können und Wissen mit Erfahrungswissen aus der Routine der Praktikumsanleiter, sowie eigenen praktischen Erfahrungen zu sinnvollen Handlungsstrukturen zu verknüpfen, bzw. daraus relevante Fragestellungen für case-orientierte wissenschaftliche Recherchen zu generieren. Die Studierenden bringen sich aktiv in Inhalt, Struktur und Tagesablauf im stationären oder ambulanten physiotherapeutischen Bereich ein. Sie finden ihre Rolle als PraktikantInnen im physiotherapeutischen Team und im gesamten Kollegium der entsprechenden medizinischen Einrichtung. Sie kommunizieren adressatenadäquat, gehen mit Ressourcen wertschätzend um. Sie können nach Beendigung des Praktikums eigene Stärken und Schwächen reflektieren und sich daraus abzuleitende Ziele für das folgende Praktikum definieren.

Lernergebnisse der LV

Die Studierenden können auf Grundlage des MTD-Gesetzes physiotherapeutische Prozesse als Teil des medizinischen Gesamtprozesses unter Anleitung durchführen und gemeinsam mit dem PraktikumsanleiterIn kritisch bezogen auf den Kompetenzerwerb reflektieren.
Die Studierenden erfassen das gesundheitliche Problem der/des PatientIn in relevanten bereits unterrichteten Bereichen mit der fachlichen Unterstützung von erfahrenen PhysiotherapeutInnen. Sie können Indikationen oder Kontraindikationen für die Physiotherapie in bereits unterrichteten klinischen Bereichen erkennen und handeln entsprechend.
Sie erstellen physiotherapeutische Befunde mittels berufsspezifischer Untersuchungsverfahren, legen physiotherapeutische Ziele fest, planen die Therapie, üben und festigen regelmäßig die Durchführung von am Modell erlernten Behandlungsmaßnahmen am Patienten und erlernen neue Behandlungsmaßnahmen. Sie dokumentieren, analysieren und evaluieren (und adaptieren) den Behandlungsverlauf. Die Studierenden führen Therapien auf Grundlage von praktischen, theoretischen und wissenschaftlichen Kenntnissen durch. Sie können die Dosierung der Maßnahmen und den Verlauf der Therapie kritisch hinterfragen und auf die/den PatientIn oder Patientengruppe abstimmen. Sie können ihre Entscheidungen adressatenadäquat darstellen und diskutieren.
Sie kommunizieren mit allen Beteiligten um therapeutische Ziele und den Behandlungsprozess gemeinsam im relevanten Umfeld zu gestalten. Die Studierenden reflektieren die eigene Handlungskompetenz und gestalten auf Grundlage erkannter individueller Stärken und Schwächen aktiv den Prozess des Kompetenzerwerbs mit.

Beitrag zu Kompetenzerwerb gemäß FH-MTD-AV: fm1-fm17, sk1-sk8, w1-4
Rollen: alle

Empfohlene oder verpflichtende Fachliteratur und andere Lernressourcen bzw. –instrumente

Bücher: einschlägige im Studienabschnitt verwendete Fachliteratur
Fachzeitschriften: aktuelle Fachzeitschriften

Art der Vermittlung

PR

Voraussetzungen und Begleitbedingungen

M1-16, M22-24

Prüfungsmethode und Beurteilungskriterien

immanenter Prüfungscharakter