{"id":10000570,"date":"2018-05-07T10:23:48","date_gmt":"2018-05-07T08:23:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/electronics-and-computer-engineering\/master\/?page_id=570"},"modified":"2019-07-08T13:20:43","modified_gmt":"2019-07-08T11:20:43","slug":"manuela-midl-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/power-electronic-engineering\/master\/nach-dem-studium\/absolventinnen-absolventen\/manuela-midl-2\/","title":{"rendered":"Manuela Midl"},"content":{"rendered":"<div id=\"\" class=\"wp-block-text-content margin-bottom-normal\">\n    <div class=\"container-lg\">\n        <div class=\"row\">\n            <div class=\"col\">\n                <h4>Eckdaten<\/h4>\n<p><strong>Jobbezeichnung<\/strong>   <br>\nField Application Engineer Industrial IoT und Liaison Manager<\/p>\n<p><strong>Unternehmen<\/strong>   <br>\nTTTech North America Inc   <br>\nIch arbeite seit 2017 im Silicon Valley, Kalifornien, USA.<\/p>\n<p><strong>Mein Kontakt:<\/strong> <a href=\"mailto:Manuela.midl@tttech.com\">Manuela.midl@tttech.com<\/a><\/p>\n<h4>Was ich mache<\/h4>\n<p>TTTech, die Firma f&uuml;r die ich arbeite, ist ein strategischer Investor beim Startup Nebbiolo Technologies im Silicon Valley. Beide Unternehmen arbeiten zusammen an NERVE, einer innovativen Computing-Plattform f&uuml;r die industrielle Automatisierung.<\/p>\n<p>Ich wurde von der TTTech Zentrale als Erste dauerhaft in unser Office bei Nebbiolo in Milpitas, Kalifornien, versetzt. In dieser Funktion bin ich zust&auml;ndig f&uuml;r <\/p>\n<ul>\n<li>die Kontaktpflege mit unserem Partner Nebbiolo<\/li>\n<li>die Unterst&uuml;tzung der gemeinsame Produktentwicklung, Projektmanagement<\/li>\n<li>den Kundenkontakt vor Ort bei Kundenbetreuung, Gesch&auml;ftsentwicklung und Marketing<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Warum ich meinen Beruf liebe<\/h4>\n<ul>\n<li>Ich fungiere als Speerspitze f&uuml;r mein Unternehmen in unserem neuen Office im Silicon Valley<\/li>\n<li>Ich kann hautnah mit einem Startup zusammenarbeiten und buchst&auml;blich beim Wachsen zusehen<\/li>\n<li>Ich leiste einen Beitrag zu einem innovativen Produkt und arbeite an modernsten Technologien<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Was ich an meinem Job nicht so mag<\/h4>\n<ul>\n<li>Die Zeitverschiebung zur Zentrale nervt<\/li>\n<li>Ich muss beruflich nicht viel reisen, was ich aber eigentlich sehr gern tue<\/li>\n<li>Der k&auml;lteste Winter hier in Kalifornien ist der Sommer in San Francisco<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Wichtige F&auml;higkeiten in meinem Job<\/h4>\n<ul>\n<li>Man muss sich leicht in neue Teams und fremde Kulturen einf&uuml;gen k&ouml;nnen, darf kein Heimweh haben, muss flexibel sein und gut mit Leuten umgehen k&ouml;nnen.<\/li>\n<li>Man muss ein technisches Verst&auml;ndnis der Produkte haben.<\/li>\n<li>Man muss selbst sehen, was zu tun ist, sich ein eigenes Urteil bilden und Dinge selbst&auml;ndig vorantreiben. <\/li>\n<\/ul>\n<h4>So bin ich zu meinem Job gekommen<\/h4>\n<p>Ich habe mich bei TTTech Automotive in Ingolstadt ein paar Jahre in einem Projekt f&uuml;r die Automobilindustrie (zFAS) etabliert. Dabei konnte ich Wissen &uuml;ber die Technologien von TTTech sammeln und das Vertrauen meiner Vorgesetzten gewinnen. Ich habe schon einige Zeit mit dem Gedanken gespielt, nach meinem Aufenthalt in Deutschland ins fernere Ausland zu gehen und hatte dann ganz viel Gl&uuml;ck: Gerade als ich mich entschlossen hatte, von Deutschland nach Kalifornien zu gehen, bot sich bei TTTech diese Gelegenheit! Ich bewarb mich wie einige andere Kandidaten intern formell um den Job und ich habe mich am Ende durchgesetzt. <\/p>\n<p>Aber das war noch nicht alles: Im Vergleich zu einem Umzug innerhalb der Europ&auml;ischen Union muss man bei einem Umzug in die USA einen Prozess durchlaufen und bestimmte Anforderungen erf&uuml;llen, um ein amerikanisches Arbeitsvisum zu erhalten. Das hat einige Zeit gedauert, aber ich habe auch diese H&uuml;rde &uuml;berwunden und schlie&szlig;lich den Job bekommen.<\/p>\n<h4>Das habe ich im Studium f&uuml;rs Berufsleben gelernt<\/h4>\n<p>Das Studium am Institut Electronic Engineering hat mir die technischen Grundlagen (Elektronik, Programmieren) vermittelt, um in diesem technologiegetriebenen Umfeld zu arbeiten und die damit verbundenen Herausforderungen zu bew&auml;ltigen.<\/p>\n<p>Ich muss jedoch sagen, dass mich vor allem mein vorheriger Job auf die jetzigen Herausforderungen vorbereitet hat, da ich dort gelernt habe, was man f&uuml;r das Management und die effiziente Durchf&uuml;hrung von Kundenprojekten und Produktentwicklungen braucht.<\/p>\n<h4>Die Jobchancen in meinem Bereich<\/h4>\n<p>Mit einem Elektronikstudium, eigentlich mit jedem Studium mit einem technischen Hintergrund, ist es eigentlich sehr einfach, im Ausland Arbeit zu finden, weil die Qualifikation auf der ganzen Welt anerkannt wird und in der Elektronikindustrie eine sehr hohe Nachfrage nach guten Leuten herrscht. Das gilt vor allem f&uuml;r die Automobilzulieferindustrie: Jeder namhafte Zulieferer hat eine Niederlassung in oder in der N&auml;he eines gr&ouml;&szlig;eren Technologiestandorts (wie etwa M&uuml;nchen, Wolfsburg oder Stuttgart) und leidet darunter, dass die gro&szlig;en OEMs die qualifiziertesten Leute aus dem Personalmarkt absaugen. Das er&ouml;ffnet gro&szlig;e Chancen f&uuml;r den Einstieg in den Arbeitsmarkt bei Unternehmen, die zwar nicht die gro&szlig;en Player sind, sich aber dennoch sehr erfolgreich im Hightech-Sektor etabliert haben.<\/p>\n<p>Mein jetziger Job, meine Firma im Ausland bei einem amerikanischen Partner zu repr&auml;sentieren, wird einer frisch gebackenen Absolventin beziehungsweise einem frisch gebackenen Absolventen wohl nicht angeboten, da man mit dem Unternehmen, der Technologie und auch dem amerikanischen Visumverfahren schon sehr vertraut sein muss. Man kann aber auch &auml;hnliche Jobs annehmen. Eine Option w&auml;re es, so wie ich mit einem Job in der Entwicklung anzufangen, davon gibt es in ganz Europa zur Gen&uuml;ge, oder an einem Trainee-Programm bei einem gr&ouml;&szlig;eren Unternehmen teilzunehmen, wo meistens auch ein Auslandseinsatz inbegriffen ist.<\/p>\n<h4>Ich bin<\/h4>\n<ul>\n<li>entschlossen und arbeite gern unabh&auml;ngig <\/li>\n<li>analytisch und gut strukturiert<\/li>\n<li>sehr gl&uuml;cklich mit dem, was ich mache<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Ein paar abschlie&szlig;ende Gedanken<\/h4>\n<p>Es wird nie wieder so einfach sein, echtes Wissen zu erwerben als im Studium. Nie wieder. Nutze diese Phase und die Unterst&uuml;tzung deiner Lehrenden (die in dir vielleicht etwas sehen, das du selbst noch nicht siehst), um dich vorzubereiten, um zu verstehen bevor du redest. Aber danach denke (studiere) auch nicht allzu viel. Es gibt nie die perfekte Zeit f&uuml;r etwas, also geh mutig voran, nimm einen Job an, der sich f&uuml;r dich gut anf&uuml;hlt und genie&szlig;e ihn. Geh immer einen Schritt nach dem anderen, jeder davon wird dir helfen, motiviert zu bleiben und dich n&auml;her an die beste Vision deiner selbst heranf&uuml;hren.<\/p>\n<p>Ich kann dich nur ermutigen, auch den Schritt ins Ausland zu wagen &ndash; er wird deinen Blick auf die Welt und auch auf dich selbst total ver&auml;ndern.<br>\nViel Gl&uuml;ck, meine Lieben. <\/p>\n\n            <\/div>\n        <\/div>\n            <\/div>\n<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Kapfenberg \u00fcber M\u00fcnchen ins Silicon Valley \u2013 Manuela Midl lebt den Traum vieler Studierender.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":10000542,"parent":10000329,"menu_order":38,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-absolvent.blade.php","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"acf":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/power-electronic-engineering\/master\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10000570"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/power-electronic-engineering\/master\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/power-electronic-engineering\/master\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/power-electronic-engineering\/master\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/power-electronic-engineering\/master\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10000570"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/power-electronic-engineering\/master\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10000570\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/power-electronic-engineering\/master\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10000329"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/power-electronic-engineering\/master\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10000542"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fh-joanneum.at\/power-electronic-engineering\/master\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10000570"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}