DynaDok3: Data Mining - Didaktik und Betreuung

Weizerinnen und Weizer erzählen......

  • Status: Abgeschlossen.
  • Dauer: 01.03.2007 - 31.07.2008
  • Projektkoordination: Dr. Jutta Pauschenwein
  • ProjektmitarbeiterInnen:
    Jutta Pauschenwein, Linda Michelitsch, Gunter Vasold, Irmgard Schinnerl-Beikircher, Natasa Sfiri

Erinnerungen sind ein Fundament unserer Identität und oft halten Fotos unsere Vergangenheit wach. Jeder saß wohl schon fasziniert vor alten Alben und ließ sich erzählen von der eigenen Kindheit, von der Hochzeitsreise der Eltern oder dem ersten Schultag der Großmutter. Alle diese Erzählungen gehören zu unserer Person, zu unserer Familie, werden Teil unserer eigenen Geschichte und formen letztendlich gemeinsam mit den Erinnerungen anderer das kollektive Gedächtnis der Gemeinschaft, in der wir leben.

Um diese wichtigen Erinnerungen (kommentiert durch Fotos) vor dem Vergessen zu wahren, möchten wir in unserem Projekt DynaDok3: Data Mining - Didaktik und Betreuung Beiträge von einzelnen Personen, die im Bezug zur Region Weiz stehen, in einem "Erinnerungsserver" dokumentieren. Aus diesen einzelnen Beiträgen kann dann in weiterer Folge die Identität einer Gemeinschaft rekonstruiert werden. Das Projekt konzentriert sich auf Weiz, versteht sich aber als modelhafte Lösung, die auch auf andere Gemeinden übertragbar ist.

Wesentlich ist für uns die Einbindung von Weizer Schülerinnen und Schülern in dieses Vorhaben. Die Generation der Kinder erhält durch Erzählungen der Eltern und Großeltern interessante Informationen aus früheren Tagen und der Geschichte der Umgebung und wirkt auf der anderen Seite als Unterstützung bei der Dateneingabe. Der beiderseitige Austausch fördert einen aktiven Umgang mit der eigenen Familiengeschichte.

Projektpartner des ZML - Innovative Lernszenarien:
* die Weizer Firma Information & Dokumentation (Stadtarchiv)
* die Abteilung für Historische Fachinformatik und Dokumentation am Institut für Geschichte der Universität Graz
* die Stadt Weiz.

Weizer SchülerInnen retten Erinnerungen der Stadt Weiz vor dem Vergessen (Artikel im "Weiz Präsent", Ausgabe Juli 2008)

Der Weizer Bürgermeister ehrte die fleißigsten BewahrerInnen der Weizer Geschichte im Rahmen des Abschlussevents des vom Zukunfstfonds Steiermark geförderten Projektes.

Im vergangenen Jahr hat das Institut für Geschichte der Karl-Franzens-Universität Graz in Kooperation mit dem ZML – Innovative Lernszenarien (ZML) und dem Stadtarchiv Weiz,  das Projekt „DynaDok3 – Data Mining – Didaktik und Betreuung“ (Dynamische Dokumentationsmodelle für nachhaltige Erinnerungskultur und gesellschaftliche Identifikation) ins Leben gerufen, ein Teilbereich des Projekts wurde dabei vom Zukunftsfonds Steiermark gefördert.
Das ZML hatte die Aufgabe in Zusammenarbeit mit Weizer Schulen, den so genannten „Weizer Erinnerungsserver“, einem Bilder- und Geschichtenbuch gleich, mit Fotos und dazugehörigen Geschichten zu befüllen, um diese für die Nachwelt zu dokumentieren und für alle Interessierten online zugänglich zu machen. Seit Juni 2007 haben fleißige Schülerinnen und Schüler der Sport-, Musikhauptschule und des BG/BRG Weiz mit rund 300 interessanten, lustigen und bewegenden Beiträgen in den verschiedensten Bereichen (z.B. Beruf & Alltag, Feste & Feiern, Kunst & Kultur,….) dazu beigetragen die Erinnerungen ihrer Verwandten und Bekannten vor dem Vergessen zu bewahren.
Am 12. Juni 2008 fand in der Weberhaus Galerie in Weiz die feierliche Schluss-Präsentation dieses gemeinsamen Projektes statt. Eingeladen vom Bürgermeister der Stadt Weiz, Herrn Helmut Kienreich, kamen Direktoren, LehrerInnen und SchülerInnen mit ihren Familien, um gemeinsam mit dem siebenköpfigen Team die Projektergebnisse zu feiern.
Im Rahmen des Festes betonte Bürgermeister Helmut Kienreich, wie wichtig es ist, die Erinnerungen wach zu halten und zu bewahren. Nach der Präsentation der Projektidee und der Vorführung besonderer Beiträge am Erinnerungsserver durch Herrn Prof. Ingo Kropac (dem Initiator des Projektes), wurden die VertreterInnen der teilnehmenden Schulen und die fleißigsten Beiträger und Beiträgerinnen vom Bürgermeister gebührend geehrt.
Nach dem festlichen Teil blätterten die Gäste noch gemeinsam in alten Fotos und Erinnerungen und ließen den Abend kulinarisch ausklingen.
Der Weizer Erinnerungsserver steht allen Interessierten auch weiterhin zum Schmökern und Befüllen zur Verfügung. Wir freuen uns auch in Zukunft auf viele weitere interessante Beiträge!

Kontakte: Linda Michelitsch (FH JOANNEUM) und Dr. Susanne Kropac (Stadtarchiv Weiz)

Weblink: Erinnerungsserver der Stadt Weiz!

Der Weizer Erinnerunsserver

Der Weizer Erinnerunsserver

Dieses Projekt wird unterstützt vom Zukunftsfonds Steiermark

Dieses Projekt wird unterstützt vom Zukunftsfonds Steiermark

Projektteam

Projektteam