FEMTEC STYRIA

Ausbildung an Technischen Universitäten – Benchmarking im deutschsprachigen Raum unter besonderer Berücksichtigung der Attraktivität für weibliche Studierende.

  • Status: Abgeschlossen.
  • Dauer: 01.07.2007 - 30.06.2009
  • Projektkoordination: Mag. Dr. Anita Thaler, A.o. Prof. Dr. Christine Wächter
  • ProjektmitarbeiterInnen:
    Jutta Pauschenwein, Barbara Schantl, Martha Mühlburger, Johanna Klostermann
 

Die Steiermark ist mit zwei Fachhochschulträgern (Campus 02 Fachhochschule der Wirtschaft, FH Joanneum) und zwei Technischen Universitäten (TU Graz, Montanuniversität Leoben) neben Wien der wichtigste tertiäre Technikbildungsstandort Österreichs. Knapp ein Drittel aller in Österreich angebotenen Technikstudien können in der Steiermark absolviert werden. Zudem hat sich die Steiermark als ein Technikclusterland profiliert, dessen Erfolge in den Bereichen Automobilindustrie, Humantechnologie, Holzwirt­schaft, Werkstoff- und Nanotechnik sowie Umwelttechnik sicherlich auch in der hervorragenden Technikbildung der Steiermark begründet sind. Gleichzeitig macht sich neben dem Trend zur wachsenden Bedeutung von Technologie eine weitere Entwicklung bemerkbar, nämlich die der sinkenden Studierendenzahlen in ingenieurwissenschaftlichen Fächern.

 

Genau hier setzt das Projekt „FEMTEC STYRIA“ vom Interuniversitären Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur (IFZ) an, es evaluiert und vernetzt einzelne gute Ideen aus deutschsprachigen Technischen Hochschulen, die ihre Studierendenzusammensetzung diversifizieren bzw. ihre Studierenden- und Absol­ventInnenzahlen nachhaltig verbessern konnten. Diese Erfolgsbeispiele werden anschließend EntscheidungsträgerInnen in der tertiären Technikbildung im Rahmen einer Konfe­renz in Graz vorgestellt und diskutiert. Zur Ergebnis- und Transfersicherung werden diese Erfolgsbeispiele als Benchmarks der tertiären Technikbildung in einem Buch veröffentlicht und von einer Begleit-CD-Rom mit anwendungs­freundlichen Checklisten und Zusatzmaterialien ergänzt, um ein möglichst einfaches Nachma­chen der Erfolgsbeispiele zu ermöglichen.

Damit profiliert sich die Steiermark einmal mehr als Bundesland mit höchster Technikkompetenz und stärkt zudem den eigenen For­schungs- und Bildungsstandort.

 

Zeitplan:

* 07/2007-11/2007: Wissenssammlung (Recherche und Evaluation)

* 11/2007-05/2008: Wissenstransferphase I (Organisation der Konferenz)

* 29. + 30. 5. 2008: Konferenz (Ort: CAMPUS 02)

* 06/2008-06/2009: Wissenstransferphase II (Erstellung Buch und CD-Rom)

 

Auftraggeber:
Zukunftsfonds der Steiermärkischen Landesregierung

 

Projektdurchführung:
* MMag.a Dr.in Anita Thaler (Projektleitung) &
* A.o.Prof. in Dr. in Christine Wächter (IFZ – Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur)
Website: http://www.ifz.tugraz.at/index.php/article/articleview/1360/1/82

 

Kooperationsbeirat:
*
Mag.a Barbara Schantl ( Campus 02 Fachhochschule der Wirtschaft, IT/IT-Marketing)

Website: www.campus02.at

 

* Dr.in Jutta Pauschenwein (FH Joanneum, ZML)

Website: http://zml.fh-joanneum.at/

 

* DIin Dr.in Martha Mühlburger (Montanuniversität Leoben, Vizerektorat)

Website: http://www.mu-leoben.at

 

*ADir.in Johanna Klostermann (Technische Universität Graz, Büro für Gleichstellung und Frauenförderung)

Website: portal.tugraz.at/pls/portal/url/page/TU_Graz/Gleichstellung

 

Kontakt: Dr. Jutta Pauschenwein

IFZ – Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur

IFZ – Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur