Studium
Das Master-Studium „Ausstellungsdesign“ bietet ein Ausbildungsprogramm, dem international wenig Vergleichbares entspricht. Es reagiert auf die Entstehung neuer Berufsfelder in der inhaltlich anspruchsvollen Präsentation von Objekten und Produkten. Das betrifft die Felder der musealen und der vom Museumskontext losgelösten Ausstellung gleichermaßen wie Messe- und Firmenpräsentationen.
Das Studium dauert vier Semester zu je 15 Unterrichtswochen. Ein großer Teil des Gesamtzeitaufwands ist für Projektarbeiten vorgesehen.
Schwerpunkte
„Ausstellungs- und Museumsdesign“ fokussiert unterschiedliche Aspekte des Ausstellungs- und Museumswesens. Im Zentrum steht die Vermittlung gestalterischer und technologischer Kompetenzen. Unterrichtet werden die Konzeption und Realisation von historischen, kulturhistorischen und naturwissenschaftlichen Ausstellungen sowie die Gestaltung von Kunstausstellungen. Neben dem Bereich der Ausstellungen in- und außerhalb des Museums werden auch immersive Erlebniswelten geplant und Roadshows oder innovative Messepräsentationen konzipiert und umgesetzt.
Im Laufe des Studiums wird zuerst der Schwerpunkt in die Entwicklung und gestalterische Umsetzung von Ausstellungskonzepten gesetzt. In den höheren Semestern geht es neben der Konzeption um die Realisation von Ausstellungsprojekten außerhalb der Fachhochschule.
Die Studierenden werden in folgenden Themenblöcken unterrichtet, die den etablierten arbeitsteiligen Prozessen im modernen Ausstellungs- und Museumswesen entsprechen:
- Exhibition Studies mit Fächern wie Ausstellungsregie, -konzeption, -gestaltung, -leitung, Koordination
- Product Presentation mit Fächern wie visuelle Kommunikation, Informationsdesign, Mediatisierung von Objekten
- Museum Studies mit Fächern wie Museumswesen und -management, Sammlungsaufbau und -bewirtschaftung, Konservierung und Restauration, museale Vermittlung und Präsentation
- Technische Grundlagen wie Material Basics, Umgang mit analogen und digitalen Medien, Audio- und Videotechnik.
Diese Themenfelder durchdringen sich gegenseitig synergetisch. Insgesamt wird in der Ausbildung großer Wert auf Gestaltungskompetenz und Interdisziplinarität gelegt.
Neben der Vermittlung von theoretischen und praktischen Voraussetzungen sind Projektarbeiten in Kooperation mit internationalen und lokalen musealen Institutionen und Einrichtungen stark ins Studium integriert. Die Master-Arbeit, mit der das Studium abgeschlossen wird, stellt eine Dokumentation der erlernten Fähigkeiten dar.