Mit run12.200 Mitarbeiter:innen an mehr als 90 Standorten weltweit ist die AVL weit mehr als ein steirischer Leitbetrieb. Das Unternehmen begleitet seine Partner:innen von der ersten Idee bis zur Serienproduktion – mit Fokus auf Elektrifizierung, Software, künstliche Intelligenz und Automatisierung. Dabei hat die AVL ihre Gravitationspunkt fest in Graz: Mehr als 3.650 Expert:innen arbeiten am Hauptsitz, der gemeinsam mit dem Standort Steyr das Herzstück eines globalen Netzwerks aus 49 Gesellschaften und über 50 Tech- und Engineering Centern bildet.
Was AVL von anderen Unternehmen der Branche unterscheidet, ist eine konsequente Haltung zur eigenen Zukunftsfähigkeit: Trotz der aktuellen Volatilität in der Mobilitätsindustrie investiert das Unternehmen elf Prozent seines Umsatzes in die eigene Forschung. Nachhaltigkeit ist dabei kein Schlagwort, sondern Programm: von der Brennstoffzelle bis zur Cybersecurity.
Eine Partnerschaft, die gewachsen ist
Die Zusammenarbeit zwischen der AVL und der FH JOANNEUM ist seit vielen Jahren tief in der steirischen Forschungslandschaft verwurzelt. Was als Kooperation mit einzelnen technischen Studiengängen begann, hat sich zu einer breiten Partnerschaft entwickelt, die Lehre, Forschung und Nachwuchsförderung umfasst. Besonders eng ist die Verbindung mit den Studiengängen in den Bereichen Fahrzeugtechnik, Elektronik, Softwareentwicklung und Angewandter Informatik. Viele Studierende lernen die AVL bereits während des Studiums kennen, wie zum Beispiel durch Pflichtpraktika, die sie direkt ins Unternehmen führen. Für manche ist das der Beginn einer langen beruflichen Geschichte.
Forschung mit Impact
Die Kooperation beschränkt sich nicht auf Praktika und Lehrveranstaltungen. In den vergangenen zehn Jahren blicken die AVL und die FH JOANNEUM auf eine gemeinsame Forschungsgeschichte zurück, die konkrete Ergebnisse hervorgebracht hat: Projekte in den Bereichen Leistungselektronik, Spectra und eStorage, Battery Testing und Celltester zeugen davon, wie eng Hochschule und Industrie hier zusammenarbeiten.
Dazu kommen Lehrbeauftragte und Gastvortragende aus dem Unternehmen, die ihr Industriewissen direkt in den Hörsaal bringen und damit die Brücke zwischen Theorie und Praxis schlagen, die an einer Fachhochschule so wichtig ist. Die AVL unterstützt außerdem das Formula Student Team joanneum racing mit Know-how und Ressourcen: eine Förderung, die Studierende dort abholt, wo Ingenieur:innengeist und Begeisterung zusammenkommen.
Für die AVL ist die FH JOANNEUM dabei mehr als eine Bildungseinrichtung: „Die FH JOANNEUM ist für uns eine Talenteschmiede, die unsere Leidenschaft für ‚Reimagining Motion’ teilt. Wir schätzen die Beständigkeit dieser Partnerschaft, die auch in herausfordernden Zeiten ein stabiler Anker für die regionale Forschung und Entwicklung bleibt.”
Zahlreiche Absolvent:innen der FH JOANNEUM arbeiten heute bei der AVL – in technischen, wirtschaftlichen und IT-nahen Funktionen. Was sie mitbringen, schätzt das Unternehmen besonders: ausgeprägte Fachkompetenz, schnelle Auffassungsgabe und die Fähigkeit, theoretisches Wissen gezielt in die Praxis zu übertragen. Letzteres ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Studiums, das genau das zum Ziel hat.
Die Einstiegsmöglichkeiten sind denkbar vielfältig: Dank des breiten Tätigkeitsfelds bei AVL reichen sie vom Engineering über Testsysteme bis hin zu Simulationslösungen. Wer sich bewirbt, sollte neben der fachlichen Ausbildung vor allem eines mitbringen: Freude an Innovation, Problemlösungsdenken und die Bereitschaft, in einem internationalen Umfeld zu wachsen.
Der Blick nach vorne
Elektrifizierung, Software-Defined Vehicles, künstliche Intelligenz – die Mobilitätsbranche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Gleichzeitig wächst die Systemkomplexität: Entwicklungs- und Integrationsprozesse werden anspruchsvoller, die Vernetzung entlang der Wertschöpfungskette enger.
Die AVL begegnet diesen Herausforderungen aus einer Position der Stärke. Mit einer Innovationskultur, die im Unternehmen verankert ist, und mit Partner:innenschaften, die über Jahre gewachsen sind. Die Zusammenarbeit mit der FH JOANNEUM ist eine davon. Und sie wird gebraucht. Denn die Zukunft der Mobilität braucht Menschen, die bereit sind, sie aktiv zu gestalten.