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Porträt

Christoph Eisbacher, BA

Absolvent von Journalismus und Public Relations (PR)

Das Studium Journalismus und Public Relations (PR) an der FH JOANNEUM hat es Christoph Eisbacher ermöglicht, in der PR-Branche durchzustarten.

🎓Das habe ich studiert:

Mein Job: Account Manager bei Ketchum GmbH in Wien, Österreich.

📭 So kannst du mich erreichen: LinkedIn, Email

In meiner Freizeit: Spiele ich gerne Schach, verliere mich in guter Musik und engagiere mich ehrenamtlich bei Lions Österreich, bzw. der Jugendorganisation Leos.

Das war das coolste Praktikum: Definitiv bei Ketchum. Das Praktikum dort hat mir die Gewissheit gegeben, dass ich beruflich in der PR zuhause bin.

Als ich klein war wollte ich Meteorologe oder Zauberkünstler werden, heute bin ich in der PR-Branche tätig.

Wenn ich nicht Journalismus und Public Relations (PR) studiert hätte, dann wäre ich: Wahrscheinlich Jus-Student geworden.

Hier habe ich die Zeit nach den LVs verbracht: Am liebsten im Stadtpark bei guter Musik und Spikeball.

So habe ich meinen Studienabschluss gefeiert: Gemeinsam mit meinen Studienkolleg:innen in Wien.

Sag uns, was dein Job ist, ohne uns zu sagen was dein Job ist: Ich erzähle Geschichten im Auftrag von Unternehmen.

Wenn mein Studium ein Film wäre, wäre es: Forrest Gump. Forrest gerät im Film in viele völlig unterschiedliche, neue Situationen. Doch egal, was passiert: Er macht das Beste daraus. So war es auch im JPR-Studium, das inhaltlich sehr breit ist. Was auch immer eine Lehrveranstaltung bietet, entscheidend ist, was man selbst daraus macht.

Das lernt man im Studium garantiert: Texten, Teamarbeit, Durchhaltevermögen.

Die beste Lehrveranstaltung war: Die Kooperation mit Styria Ethics im Rahmen der LV Medien und Gesellschaft.

Mit dieser Lehrveranstaltung hatte ich etwas zu kämpfen: Mit allen Lehrveranstaltungen, die etwas mit wissenschaftlichem Arbeiten zu tun hatten.

Ganz ehrlich: JPR ist ein Studium, bei dem man nicht sofort durchfliegt, wenn man nicht alles gibt – tut es trotzdem. Schaut aktiv, was ihr euch aus den LVs mitnehmen könnt. Wenn es eure Situation erlaubt, arbeitet nebenbei in der Branche. Das ist viel wert – für euch selbst und in Bewerbungsgesprächen.

Über meinen Beruf

Mein Job ist sehr abwechslungsreich und lässt sich in Medienarbeit (Textieren von Pressmitteilungen, Erstellen von Versandverteilern, Pitchen von Interviews), Beratung (Recherchen und datenbasierte Einschätzungen, Konzepte und Pläne) und Koordination (externen Partner:innen wie Influencer:innen und Eventorganisator:innen) zusammenfassen. Dafür braucht man: gute Ausdrucksfähigkeit, Belastbarkeit, Proaktivität, Organisation, Zeitmanagement, Begeisterungsfähigkeit und ein gesundes Maß an Leichtigkeit und Selbstbewusstsein.

Bereits im JPR-Studium habe ich Schreibtechniken gelernt, die ich heute jeden Tag anwende. Gut schreiben zu können ist eine grundlegende Fähigkeit in der PR. Egal ob Pressemitteilungen, Emails oder Konzepte: Wer seine Ideen überzeugend niederschreiben kann, ist im Vorteil. Außerdem gab es zahlreiche Projekte, die man gemeinsam als Gruppe erarbeitet und damit die Chance hat, wichtige Fähigkeiten wie Teamarbeit / Durchhaltevermögen für den Beruf zu lernen. PR-Arbeit ist selten Einzelarbeit und das ist gut so. Zu viele Köche verderben zwar den Brei, aber ein Koch allein kann kein Restaurant mit drei Hauben führen. Hinter den besten Ideen, die auch umsetzbar sind, stecken oft mehrere kluge Köpfe, die sich einig werden müssen. Klingt offensichtlich, ist aber in der Praxis oft eine Herausforderung.

Während des Studiums bekam ich außerdem einen Hinweis, der mich zu meinem Job geführt hat. Mein Studiengang hat von der FH JOANNEUM ein Mail bekommen mit der Empfehlung, am PRVA Talent Garden teilzunehmen. Ein Event, bei dem PR-Agenturen mit freien Praktikumsstellen auf interessierte Praktikumssuchende treffen. Ich habe mit zwei Personen von Ketchum gesprochen und die Agentur näher kennengelernt. Während meines Praktikums bei Ketchum habe ich dann ein Angebot für eine Vollzeitstelle bekommen, das ich gerne angenommen habe.

Mein Job bietet mir nun jede Woche die Möglichkeit, Dinge außerhalb meiner Komfortzone zu erleben, mit großartigen Kolleg:innen zusammenzuarbeiten, die ich sehr schätze und ich darf Teil von Projekten sein, die tatsächlich das Leben von Menschen verändern. Reportings, Dokumentationstätigkeiten und Administratives lassen mein Herz zwar nicht höherschlagen, aber gehören auch zum Job.

Ein Highlight, das sich besonders gut angefühlt hat, war die Einreichung eines Produkts eines Kunden aus der Finanzbranche für einen international renommierten Award. Am Ende gelang es uns, mit einem von mir verfassten Text, die Jury zu überzeugen und der Kunde konnte sich gegen starke, weltweit tätige Konkurrent:innen durchsetzen.

In der PR gibt es unglaublich viele unterschiedliche Tätigkeiten. Es gibt noch so viel, das darauf wartet, ausprobiert zu werden. Mein Ziel für die Zukunft ist es, weiterhin Neues zu lernen und meinen PR-Horizont zu erweitern.

Unsere Absolvent:innen

Du möchtest weitere Absolvent:innen der FH JOANNEUM kennenlernen, mehr über ihr Studium und ihren Berufsweg erfahren? Hier findest du alle Porträts.

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