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Antonia studiert Physiotherapie: Vom Berg zur Bewegungsexpertin

Sophie Kappel, 12. Januar 2026

Antonia Albrecht studiert Physiotherapie im fünften Semester an der FH JOANNEUM in Graz. Die begeisterte Kletterin und Bergsteigerin aus dem Ennstal hat ihre persönlichen Erfahrungen mit Physiotherapie zum Ausgangspunkt für eine Karriere gemacht, die Sinn stiftet und Leben verändert. Im Interview erzählt sie, wie sie trotz anfänglicher Herausforderungen ihren Weg gefunden hat – und warum der Ausgleich zwischen Studium und Leidenschaft der Schlüssel zum Erfolg ist.

Wenn die eigene Verletzung zum Wendepunkt wird

Antonia war schon immer aktiv: Skifahren, Klettern, Bergsteigen – Bewegung gehört zu ihrem Leben. Als sie plötzlich mit dem Patellaspitzensyndrom, einer Überbelastung des Knies, zu kämpfen hatte, wurde ihr klar, welche Kraft in der Physiotherapie steckt.Mein Physiotherapeut hat mir nicht nur geholfen, schmerzfrei zu werden – er hat mir meine Lebensqualität zurückgegeben”, erinnert sie sich. Dieser Moment war ausschlaggebend: Antonia wollte selbst Menschen dabei unterstützen, wieder in Bewegung zu kommen.

Die Entscheidung für die FH JOANNEUM in Graz fiel ihr leicht. Die Stadt verbindet urbanes Leben mit Nähe zur Natur – ideal für die passionierte Bergsteigerin.Graz ist einfach eine wunderschöne Stadt – nicht zu groß, aber mit allem, was man braucht. Und die FH JOANNEUM hat einen ausgezeichneten Ruf.”

Vom Skileistungszentrum ins Physiotherapiestudium

Antonias Weg führte sie über die Skihauptschule zur Sport- und Handelsakademie in Schladming. Diese Ausbildung bereitete sie hervorragend auf die sportlichen Aspekte des Physiotherapiestudiums vor: „Ich habe ein gutes Körpergefühl mitgebracht und gelernt, wie man Menschen anleitet und motiviert”.

Was ihr jedoch fehlte, war die naturwissenschaftliche Grundlage.Am Anfang habe ich mich oft mit anderen verglichen, die aus einem naturwissenschaftlichen Gymnasium kamen”, gibt Antonia zu. Doch diese Sorge war unbegründet:Die Lehrenden haben uns von Anfang an auf Augenhöhe behandelt und unterstützt. Niemand wird hier allein gelassen.”

Zusammenhalt macht den Unterschied

Die ersten beiden Semester forderten Antonia heraus. Der Lernaufwand war groß, die Zeit an der Hochschule intensiv. Doch genau hier zeigte sich die Stärke des Studiengangs: der Zusammenhalt unter den Studierenden.

„Wir haben schnell Lerngruppen gebildet. Kolleg:innen, die Latein hatten, haben mir geholfen. Andere, die sportlicher waren, haben wiederum bei den Bewegungsfächern unterstützt”, beschreibt Antonia. Dieser gegenseitige Support machte den Unterschied.

 

Theorie trifft Praxis

Was Antonia besonders am Studium schätzt, ist die enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Ein Highlight ist das POL – Projektorientiertes und Patientenorientiertes Lernen. Dabei bearbeiten die Studierenden eine Woche lang einen realen Patient:innenfall: „Man lernt nicht nur aus Büchern, sondern setzt sich wirklich mit echten Fällen auseinander”.

Hinzu kommen mehrere Praktika in unterschiedlichen Bereichen.„Nach jedem Praktikum dachte ich: Hier möchte ich arbeiten! Die Vielfalt in der Physiotherapie ist einfach riesig.” Besonders berührend war für sie die Arbeit mit Patient:innen nach Hüftoperationen:„Wenn Menschen einen Tag nach der OP das erste Mal wieder aufstehen und vor Freude weinen – das sind Momente, die einem selbst unglaublich viel geben.”

Balance zwischen Studium und Leidenschaft

Eine der wichtigsten Lektionen, die Antonia im Studium gelernt hat, ist die Kunst der Planung. Jedes Wochenende fährt sie nach Hause ins Ennstal, um auf den Berg zu gehen.„Ich habe gelernt, wie ich Studium, Lernen und meine Leidenschaften unter einen Hut bekomme.” Dieser Ausgleich ist für sie essenziell – nicht nur für die eigene Gesundheit, sondern auch für die spätere Arbeit als Therapeutin. Nach einem langen Lerntag geht Antonia oft in eine Kletterhalle in Graz.„Das ist der perfekte Ausgleich. Klettern und Physiotherapie passen einfach perfekt zusammen.”

Die Zukunft: Offen für viele Wege

Wo Antonia nach dem Studium arbeiten wird, weiß sie noch nicht genau. Die Bandbreite an Möglichkeiten ist groß: Pädiatrie, Handtherapie, Sportphysiotherapie oder das stationäre Setting.„Das Schöne ist: Ich muss mich nicht sofort festlegen. Die Physiotherapie bietet so viele Chancen.”

Eines steht jedoch fest: Sie möchte Menschen Lebensqualität zurückgeben und sie in ihrer Selbstständigkeit unterstützen. Ich möchte den Menschen zeigen, wie viel Freude Bewegung machen kann — und dass sie möglichst lange fit und gesund bleiben.”

Mehr Geschichten aus dem Studienalltag

In unserem Blog teilen Studierende ihre Erfahrungen an der FH JOANNEUM – authentisch und praxisnah. Von Projektarbeiten über Auslandsaufenthalte bis zum Campusleben.

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➡️ Physiotherapie an der FH JOANNEUM: Alle Infos zum Studiengang

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