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Post-Quanten-Kryptografie: Wie die digitale Sicherheit der Zukunft gelingt

Dr. Mario Lamberger (3. von links) mit Studierenden, dem präparierten Chip und dem Blitzgerät – ein anschauliches Beispiel für die Notwendigkeit neuer Sicherheitsstandards.

Im Mai 2026 hielt Mario Lamberger, Experte für Hochsicherheitstechnologien bei NXP Semiconductors, im Rahmen der Lehrveranstaltung „Selected Topics in Network Technologies“ einen Gastvortrag für die Studierenden des Masterstudiengangs IT Architecture zum Thema Migration zur Post-Quanten-Kryptografie (PQC).

Warum Post-Quanten-Kryptografie?

Aktuelle Verschlüsselungsverfahren schützen unsere digitalen Daten – von Banktransaktionen bis zu sicheren Internetverbindungen – durch mathematische Algorithmen, die für herkömmliche Computer nicht zu knacken sind. Allerdings ist das etwas, was  Quantencomputer in Zukunft innerhalb von Minuten zustande bringen könnten. Die Post-Quanten-Kryptografie entwickelt daher neue, quantenresistente Verschlüsselungsmethoden, um die digitale Infrastruktur langfristig abzusichern.

NXP, einer der weltweit führenden Anbieter von Hochsicherheits-Chips (z. B. für Bankkarten, Autoschlüssel oder NFC-Technologien), arbeitet intensiv an Lösungen für diese Umstellung. Denn: Die bestehende Generation von Chips muss zeitnah durch PQC-fähige Modelle ersetzt werden, um die Sicherheit unserer digitalen Systeme auch in der Post-Quanten-Ära zu gewährleisten.

Praxisbezug im Studium: Sicherheit erlebbar machen

In seinem Vortrag im Rahmen der Lehrveranstaltung von DI Georg Mittenecker veranschaulichte Dr. Lamberger die Thematik nicht nur theoretisch, sondern auch durch eine praktische Demonstration. Dabei wurde ein Verschlüsselungs-Chip – dessen Gehäuse zuvor präpariert worden war – mit einem einfachen Fotoapparat-Blitz „angegriffen“. Das Ergebnis: Der Chip lieferte ein falsches Rechenergebnis, wodurch der geheime Schlüssel extrahiert werden konnte. Ein eindrucksvolles Beispiel für die Verwundbarkeit aktueller Systeme – und die Dringlichkeit der Migration zu PQC.

IT Architecture an der FH JOANNEUM: Praxisnah und zukunftsorientiert

Der Masterstudiengang IT Architecture vermittelt genau das Wissen, das für solche Herausforderungen benötigt wird:
•    Vertiefte Einblicke in moderne Sicherheitsarchitekturen und Kryptografie.
•    Kooperationen mit Unternehmen wie NXP, die an der Spitze der technologischen Entwicklung stehen.
•    Anwendungsorientierte Lehre, die Theorie und Praxis verbindet – wie im Gastvortrag von Dr. Lamberger.

Praxisorientiertes Studium

Sie interessieren sich für die Gestaltung sicherer IT-Infrastrukturen der Zukunft? Im Masterstudiengang IT Architecture der FH JOANNEUM erwerben Sie die Kompetenzen, um solche Transformationsprozesse aktiv mitzugestalten.

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