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Porträt

Alexander Fischerauer, BSc

Absolvent des Studiengangs Ergotherapie

Alexander Fischerauer absolvierte das Bachelorstudium Ergotherapie an der FH JOANNEUM. Er arbeitet seitdem in der Privatklinik St. Radegund bei Graz im Fachbereich Psychiatrie.

🎓Das habe ich studiert:

💻 Mein Job: Ergotherapeut in der Privatklinik in St. Radegund bei Graz

📭 So kannst du mich erreichen: a.fischerauer@sanlas.at

Ich in drei Emojis:🙃🤝✌️

In meiner Freizeit spiele ich Videospiele, koche oder töpfere Tassen.

Als ich klein war, wollte ich Polizist werden, heute bin ich… Ergotherapeut – wurde doch ein bisschen was Anderes.

Das war das coolste Praktikum: Mein Praktikum im Bereich Psychiatrie in der Akut-Tagesklinik in Zürich.

Hier habe ich mein Auslandspraktikum verbracht: Psychiatrische Universitätsklinik Zürich – Akut-Tagesklinik

Wenn ich nicht Ergotherapie studiert hätte, dann wäre ich: …wahrscheinlich ein Langzeitstudent.

Das beste Essen am Campus war: Der Kebab beim Kreisverkehr

Mein Lieblingsort am Campus: Das ÖH-Büro – die Couch dort war echt bequem

So habe ich meinen Studienabschluss gefeiert: Mit einem feierlichen Getränk – vielleicht auch mit zwei

Das lernt man im Studium garantiert: Zuhören.

Die beste Lehrveranstaltung am Campus war: Die verschiedenen Praktika.

Mit dieser Lehrveranstaltung hatte ich etwas zu kämpfen: Die Abschlussprüfung.

Wenn mein Studium ein Song wäre, wäre es… open this wall – berlioz. Weil wir Leuten helfen können, ihre Mauern zu überwinden oder sie mit ihnen zu öffnen.

Im Praktikum keine Angst davor haben Fehler zu machen, besser es geht dort was schief als dann später, wenn man allein mit Klient:innen arbeitet.

Ansonsten nicht drauf vergessen auch mal entspannte Tage zu haben – Studi ist man auch nicht für immer 😉

Perspektivenwechsel: Selbsterfahrung beim Rollstuhltag

Grüezi, Zürich! Foto von meinem Auslandspraktikum

Graduierung: Ein unvergesslicher Moment

Abschlussreise mit meinem Jahrgang – Erinnerungen fürs Leben

Über meinen Beruf

Ich arbeite derzeit auf einer psychiatrischen Reha. Meine Aufgabe dort besteht darin, mit meinen Klient:innen ihren Alltag zu reflektieren und zu überlegen, welche Tätigkeiten für sie bedeutungsvoll sind. Zusätzlich zu diesen Fragen können sich unsere Klient:innen in kreativen Tätigkeiten neu kennenlernen und versteckte oder noch nicht erkannte Ressourcen entdecken. Neben der Arbeit bekommt man auch als Therapeut:in die Chance, eigene Zugänge und Gedanken ein wenig bewusster wahrzunehmen und sich auch selbst einmal die Fragen zu stellen, die wir für gewöhnlich nur unseren Klient:innen stellen.

Meinen derzeitigen Job habe ich bekommen, indem ich mich beworben habe und akzeptiert wurde (relativ unspektakulär).
Auf meine jetzige Arbeit konnte ich mich während meiner Studienzeit vor allem während meiner Praktika vorbereiten. In diesen durfte ich unterschiedliche Soft- und Hard Skills lernen und auch praktisch üben. Das Kennenlernen des Arbeitsalltags in verschiedenen Bereichen hat mich flexibler gemacht und mir so ermöglicht, offener auf meine Klient:innen zuzugehen und meine Herangehensweise besser auf sie anzupassen.

Ich mag an meiner Arbeit besonders, dass ich mir die Zeit nehmen kann, mit meinen Klient:innen so zu arbeiten, wie es ihnen guttut. Manchmal braucht man jemanden vor sich, der einfach zuhört. Und ich bin dankbar dafür, mir diese Zeit auch nehmen zu können.
Ich schätze auch, dass meine Arbeit sehr abwechslungsreich sein darf. So verschieden wie auch jede Person ist, die diesen Text liest, sind auch die Möglichkeiten im jeweiligen Alltag. Und das gemeinsame Durchführen und Reflektieren dieser Anpassungen mit meinen Klient:innen macht wirklich Freude.

Ich denke, für meine Arbeit bedarf es einer gewissen Menge Empathie, der Fähigkeit, Menschen zuzuhören und Gespräche zu führen, ohne anzunehmen, dass man bereits weiß, was andere brauchen. Aber vieles davon ist Übungssache. 🙂

Schöne Erinnerungen gibt es einige. Ich denke, für mich ist es am schönsten, wenn ich merke, dass eine neue Aktivität, die wir gemeinsam ausprobieren, tatsächlich guttut und vielleicht sogar ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubert.

Wie mein weiterer Karriereweg noch aussieht, kann ich derzeit noch nicht sagen. Wir werden sehen, wohin mich der Wind weht.

Unsere Absolvent:innen

Du möchtest weitere Absolvent:innen der FH JOANNEUM kennenlernen, mehr über ihr Studium und ihren Berufsweg erfahren? Hier findest du alle Porträts.

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