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Porträt

Mag. (FH) Stefan Pawlata, MSc

Absolvent des Studiengangs Soziale Arbeit

Stefan Pawlata arbeitet mit Einzelpersonen, Gruppen und Teams, um deren Handlungsmöglichkeiten bei diversen Themenstellungen zu erweitern.

🎓Das habe ich studiert:

💼Mein Job: Seit 2014 angestellt im Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark (VMG), seit 2010 selbstständig tätig.

Ich arbeite in: Steiermark (mit Schwerpunkt Graz), durch Seminarangebote auch in Wien und Oberösterreich

📭 So kannst du mich erreichen: info@stefanpawlata.com, www.stefanpawlata.com

In meiner Freizeit: bin ich in der Natur unterwegs, laufe, fahre Rad; höre Musik (bin u.a. Song-Contest-Fan); reise; v.a. verbringe ich gerne Zeit mit meiner Familie und schätze meine sozialen Beziehungen.

Das war das coolste Praktikum: Ich hatte Glück im 2. Soziale-Arbeit-Jahrgang zu sein, in dem es noch fünf Praktika gab. Jedes Praktikum hatte Besonderheiten. Eine besondere Lernerfahrung war die Abgrenzung von Klient:innen in meinem ersten Praktikum.

Hier habe ich mein Auslandssemester verbracht: an der FH Potsdam

Als ich klein war wollte ich LKW-Fahrer werden (mich hat das unterwegs sein in so einem Fahrerhaus fasziniert mit der Zuschreibung des „frei seins“ und der Abwechslung), heute bin ich ebenso beruflich und privat abwechslungsreich unterwegs.

Wenn ich nicht Soziale Arbeit studiert hätte, dann wäre ich: Physiotherapeut (ich hatte mich damals an der Akademie für Physiotherapie beworben mit bestandener Aufnahmeprüfung).

Hier habe ich die Zeit nach den LVs verbracht: im Stadtpark, auf Studierendenfesten, auf Couchen diverser Menschen – wir haben als Studienkolleg:innen damals viel Zeit miteinander verbracht.

Mein Lieblingsort am Campus: dort, wo die Raucher:innen standen (damals habe ich noch geraucht).

So habe ich meinen Studienabschluss gefeiert: ein großes Fest unseres Jahrgangs im Audimax.

Wenn mein Studium ein Song wäre es: ein Eurovisions-Song-Contest mit der jährlichen Vielfalt an verschiedenen Songs und Interpret:innen (wie die Vielfalt unterschiedlicher Lehrveranstaltungen) – manches gefällt mir mehr, manches weniger, Geschmäcker sind verschieden. Dennoch hat jeder Beitrag sein gewisses Etwas und seine Bedeutung für das gemeinsame Ganze.

Das lernt man im Studium garantiert: Auseinandersetzung mit sich selbst und der eigenen Identität, Auseinandersetzung mit Gruppe und Menschen in all ihrer Unterschiedlichkeit.

Die beste Lehrveranstaltung war: Lehrveranstaltungen mit Planspielen oder anderen kreativen Methoden zur Inhaltsvermittlung

Mit dieser Lehrveranstaltung hatte ich etwas zu kämpfen: alle Rechtsfächer

Knüpft während eurem Studium Beziehungen unter euch Kolleg:innen – Gemeinschaft motiviert in den Hoch- und Tiefphasen des Lernens und Beziehungen über das Studium hinaus sind eine schöne Ressource für das eigene Leben.

Und: Stellt Fragen, seid mutig, probiert aus was euch interessiert (z.B. bei Praktika), habt Vertrauen in euch selbst, zieht immer wieder Lernschleifen, bleibt authentisch. So gelingt dann auch Schritt für Schritt der Übergang ins Berufsleben.

© Stefan Pawlata

Warschau 2006 © Stefan Pawlata

Über meinen Beruf

  • Das ist mein Job: Handlungsoptionen mit Menschen reflektieren und erweitern, Menschen im Wahrnehmen und Kommunizieren von Gefühlen begleiten, mit Gruppen und Teams arbeiten.
  • Wie habe ich diesen Job bekommen? Mein Anstellungsjob in der VMG: Zunächst habe ich im Zuge meiner Selbstständigkeit als freier Mitarbeiter in der VMG zu arbeiten begonnen, daraus hat sich ab 2014 eine Anstellung ergeben.
  • Meine Selbstständigkeit: Diese war ungeplant und ist so passiert – ich hatte immer Teilzeitanstellungen, um Zeit für weitere Ausbildungen/Weiterbildungen zu haben. Nach meinem FH-Studium habe ich berufsbegleitend die Ausbildung zum Theaterpädagogen absolviert – ab 2010 habe ich selbstständig erste theaterpädagogische Workshops angeboten. Mein Interesse an selbstständigen Tätigkeiten wurde stärker, von einem bin ich zum anderen gekommen, Aufträge sind zunehmend entstanden.
  • Was ich im Studium für den Job gelernt habe: Reflektieren und Kommunizieren sowie die verschiedenen Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit – dadurch habe ich über verschiedene Lebenswelten von Menschen gelernt. Zudem haben wir Einblicke in BWL, Arbeitsrecht, Finanzierungsherausforderungen von Projekten und mehr erhalten.
  • Warum / Was mag ich an meinem Job: Mit Menschen in all ihren Facetten arbeiten, Abwechslung und meine Entscheidungsfreiheiten, das kreative Arbeiten mit Menschen.
  • Was ich an meinem Job nicht so mag: Die Abhängigkeit öffentlicher Gelder – damit die Abhängigkeit von der Politik, das gesellschaftliche Bild und der Wert von Tätigkeiten im Kontext sozialer Arbeit im Vergleich zu Tätigkeiten z.B im technischen Bereich ist teils noch unwissend und mangelhaft. Das Geschlechterverhältnis: Es sind wenig Männer im Sozialbereich tätig.
  • Welche Fähigkeiten und Skills braucht man für den Job: Kommunikationsfähigkeiten, vor allem das Zuhören, Flexibilität- und Improvisationsbereitschaft, Geduld und Ausdauer, das Interesse an Menschen in all ihrer Vielfalt.
  • Bisher größter Erfolg / ein Highlight aus dem Karriereweg: Die Arbeit mit Gruppen beeindruckt immer wieder. Die eigene Angespanntheit vor Beginn, nicht zu wissen, was an Dynamiken kommt – der Start, das Einlassen, der Austausch, gemeinsam zu lachen und gemeinsam Inputs diskutieren. Es bereitet mir Spaß und jedes Mal lerne ich durch die verschiedenen Perspektiven aufs Neue.
  • Was sind die nächsten Schritte, was hast du noch vor: Gesund zu bleiben, weiterhin Freude an der Beziehungsarbeit mit Menschen zu haben und kreative Methoden auszuprobieren.

Unsere Absolvent:innen

Du möchtest weitere Absolvent:innen der FH JOANNEUM kennenlernen, mehr über ihr Studium und ihren Berufsweg erfahren? Hier findest du alle Porträts.

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