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Porträt

Denise Zöhrer

Mein Praktikum bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern
Kerstin Kaufmann 1

Eckdaten

Jobbezeichnung: Gesundheitsförderin
Unternehmen: Sozialversicherungsanstalt der Bauern
Ort: Raaba bei Graz, Österreich
Ich absolviere mein Praktikum von März bis Juli 2019

Mein Kontakt

Was ich mache:

Das Hauptaugenmerk meines Praktikums liegt auf der Mitbetreuung des bundesweit geförderten Projektes „Fit4Life – Gesunde Schule“. Im Zuge dessen darf ich den gesamten Prozess des Projektmanagements in einem österreichweiten Gesundheitsförderungsprojekt erleben. Im Grunde geht es darum, dass wir Schulen einige Jahre auf dem Weg zur „Gesunden Schule“ begleiten und aufgrund einer IST-Analyse mit dem Gesundheitsteam der Schule auf Verhaltens- und Verhältnisebene gesundheitsfördernde Maßnahmen planen, erarbeiten und umsetzen. Hierfür sind wir immer wieder steiermarkweit in Projektschulen für die sogenannten „Gesundheitsteammeetings“ unterwegs.
Seit April bin ich noch zusätzlich in das vom Fond Gesundes Österreich geförderte Projekt „Gesunder Familienbetrieb – Bauernhof“ involviert, welches das Ziel verfolgt, national und international zum ersten Mal betriebliche Gesundheitsförderung im bäuerlichen Setting zu etablieren. Hierbei darf ich Frau Barbara Hauer (Absolventin des Studienganges Gesundheitsmanagement im Tourismus) sogar zu österreichweiten Projektbesprechungen in die Zentrale nach Wien begleiten.
Außerdem durfte ich z.B. im Arbeitskreis für Qualitätsmanagement für die Gesundheits- und Aktivwochen der SVB mitwirken und hautnah erleben, wie Qualitätsmanagement in der Gesundheitsförderung funktioniert, im Mai zur wissenschaftlichen Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Public Health nach Wien reisen und unzählige tolle Erfahrungen machen, viel lernen und Kontakte knüpfen.

Warum mir mein Praktikum Spaß macht:

Weil ich durch Frau Barbara Hauer die Möglichkeit bekomme, sehr sehr viele Eindrücke zu sammeln, bei vielen Besprechungen dabei zu sein und unheimlich viel Neues zu lernen. Ich darf sehr selbstständig arbeiten und mich nun sogar durch meine Bachelorarbeit ins österreichweite Projekt einbringen. Ich glaube, dass allein die tollen Möglichkeiten und die Wertschätzung von Kollegen zum größten Teil dazu beitragen, dass ich jeden Tag gerne arbeiten gehe.

Was ich dabei lerne:

Für mich war eine der tollsten Lernerfahrungen zu sehen, wie Gesundheitsförderung in der Praxis funktionieren kann bzw. einen kleinen Einblick zu bekommen, wie Public Health in Österreich organisiert ist. Zum Beispiel welche Organisationen (Fonds Gesundes Österreich, Gesundheit Österreich GmbH, Hauptverband der Sozialversicherungsträger etc.) welche Rolle spielen. So hat sich für mich im Zuge des Praktikums immer mehr ein großes Bild aus vielen kleinen Mosaiksteinchen ergeben. Das war auf jeden Fall eine Lernerfahrung, die ich auf keinen Fall missen möchte. Zudem habe ich sehr viele prägende Eindrücke gesammelt, wie Projektmanagement auf nationaler Ebene bzw. in großen Projekten funktioniert und was es alles zu bedenken gilt. Eigentlich lerne ich jeden Tag etwas Neues dazu, oft bleibt nicht mal die Zeit, das alles zu verarbeiten – aber ich weiß, dass ich im Endeffekt sehr davon profitieren darf. Das alles habe ich nicht zuletzt Frau Barbara Hauer zu verdanken, die sich sehr für mich einsetzt, mich fördert und unglaublich viel ermöglicht.

Coole Erlebnisse und Erfolge:

Für mich persönlich ist es ein toller Erfolg, dass ich mich durch meine Bachelorarbeit ins neue Projekt einbringen darf und meine Ergebnisse bei österreichweiten Projektbesprechungen präsentieren kann. Aber auch die Tatsache, dass ich sehr viele interessante Persönlichkeiten im Bereich Gesundheitsförderung und Public Health kennenlernen und allgemein Netzwerken kann, ist für mich ein bedeutender persönlicher Erfolg.

Wie ich dieses Praktikum bekommen habe:

Als ich im Zuge meiner studentischen Mitarbeit im Sportwissenschaftlichen Labor Hr. Simi zu einer Testung nach Bad Tatzmannsdorf begleiten durfte, habe ich Fr. Hauer kennenlernen. Von dort an habe ich hin und wieder bei Bedarf bei kleinen Veranstaltungen für die SVB mitgearbeitet und einige vom Team kennengelernt. Als dann die Praktikumsausschreibung für eine Stelle bei der SVB über die FH kam war mir klar, DA WILL ICH HIN!

Das möchte ich in Zukunft tun:

Ich kann es mir sehr gut vorstellen, nach dem Studium im Bereich der Gesundheitsförderung zu arbeiten. Mein Praktikum, aber auch die Mitarbeit im Sportwissenschaftlichen Labor, hat mir hierbei sehr viel Klarheit darüber gegeben, was für mich persönlich im Leben wichtig ist, was mir beruflich Freude bereitet und wohin mein Weg gehen wird. Dafür bin ich wirklich sehr dankbar!

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