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Porträt

Theresa Rinnhofer, BSc MSc

Seit 2018 verstärkt Theresa Rinnhofer als Head of Regulatory Affairs das Team des Start-ups VOLARE GmbH. Unter der Marke APELEON entwickelt das Unternehmen ein senkrecht startendes und landendes Luftfahrzeug mit elektrischem Antrieb für den Individualverkehr.
Theresa Rinnhofer, BSc MSc

Eckdaten

Jobbezeichnung: Head of Regulatory Affairs
Unternehmen: VOLARE GmbH
Ich arbeite in: Mödling, Österreich
Ich arbeite hier seit: 2018
Mein Kontakt

Was ich mache

Unser Unternehmen arbeitet an der Entwicklung eines innovativen Luftfahrzeugs. In der Luftfahrt gibt es nicht nur im operativen Bereich, sondern auch bei der Entwicklung und dem Bau viele Regularien zu berücksichtigen. Ich achte darauf, dass unser neu entwickeltes Luftfahrzeugkonzept zulassungsfähig ist und alle gültigen Regularien erfüllt. Für vertikal startende und landende Luftfahrzeuge sind diese erst in der Entwicklung. Ich bin Teil einer Arbeitsgruppe, die in Zusammenarbeit mit der europäischen Luftfahrtbehörde EASA diese Regularien für den europäischen Raum ausarbeitet.

Was ich an meinem Beruf liebe

Das Schöne an meinem Fachgebiet der Zertifizierung ist, dass es alle Disziplinen eines Luftfahrzeugs umfasst. Man kann somit in alle Fachbereiche eintauchen und arbeitet direkt mit dem Luftfahrzeug und nicht nur mit einer kleinen Komponente. An der Arbeit in einem Start-up liebe ich die hohe Motivation des Teams und die dynamische Arbeitsweise. Da es noch keine eingesessenen Abläufe gibt, kann man diese selbst erarbeiten und somit viel in einer Firma bewegen.

Wichtige Fähigkeiten in meinem Job

  • Flexibilität
  • Selbstständigkeit
  • Motivation

Mein bisher größter Erfolg in meiner Karriere

Wir arbeiten seit 2017 an einem innovativen und neuartigen Konzept eines vertikal startenden und landenden Luftfahrzeugs. Zurzeit befinden wir uns in der initialen Testphase. Es ist unglaublich schön, zu sehen, wie alles auf einmal Früchte trägt und auch tatsächlich so funktioniert, wie man es sich überlegt hat. Der größte Moment wird sein, wenn unser Luftfahrzeug das erste Mal abhebt.

Wie ich diesen Job bekommen habe

Eine Studienkollegin hat mich auf den Job aufmerksam gemacht. Ihr Freund hat 2017 das Unternehmen gegründet und bot mir eine Stelle an. Ihm war bewusst, dass es bei einer Luftfahrzeugentwicklung gleich von Beginn an wichtig ist, darauf zu achten, dass dieses auch in weiterer Folge zulassungsfähig ist und die Regularien erfüllen kann. Da ich bereits seit dem Abschluss meines Studiums in diesem Bereich tätig bin, konnte ich schon viel Wissen und Erfahrung vorweisen.

Das habe ich im Studium fürs Berufsleben gelernt

Die Studienzeit war sehr zeitintensiv und manche Prüfungen wirkten aufs Erste unschaffbar. Doch mit dem richtigen Ehrgeiz ist dann doch alles zu meistern. Meine fünf Jahre an der FH JOANNEUM haben mich nicht nur fachlich auf meinen Beruf vorbereitet, sondern auch extrem belastbar und stressresistent gemacht. Die Möglichkeit, aufzugeben und den einfacheren Weg zu gehen, gibt es bei mir nicht.

Durch das sehr facettenreiche Curriculum habe ich eine fundierte Ausbildung in vielen Fachbereichen wie Aerodynamik, Regelungstechnik, Mechanik, etc. bekommen. Dies bietet mir eine gute Grundlage, um die Regularien aller Fachbereiche zu verstehen und mögliche Probleme zu identifizieren.

Die Jobchancen in meinem Bereich

Ein Sprichwort sagt: „Erst wenn das Gewicht der Dokumentation dem ‘Maximum Take-off Weight’ entspricht, ist ein Luftfahrzeug zertifiziert, um abzuheben.“ Arbeit gibt es also genug. Durch den technologischen Fortschritt müssen Regularien auch immer wieder angepasst und neu entwickelt werden. Der Bedarf an gut ausgebildetem Personal wird in diesem Bereich immer da sein.

Ich bin

  • zielstrebig
  • fröhlich
  • tatkräftig

Ich über meinen Job

Unser Start-up hat große Pläne. Wir wollen die Mobilität der Zukunft gestalten und den Individualverkehr in der Luft ermöglichen. Der Weg dorthin ist noch ein weiter, aber mit tollen Kolleginnen und Kollegen scheint jedes Ziel erreichbar.

Ich bin leider die einzige Frau in unserem Unternehmen. Es wäre schön, mehr starke Frauen in der Technik zu sehen.

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