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Anika studiert Industrial Management: Schritt für Schritt zum Ziel

Sophie Kappel, 23. Februar 2026

Anika Hingerl studiert Industriewirtschaft / Industrial Management an der FH JOANNEUM in Kapfenberg – und das mit einer Klarheit, die sie sich erst erarbeiten musste. Nach der Matura an der BG/BRG Petersgasse in Graz und einem Au-pair-Jahr in den USA wusste sie: Sie will ein Studium, das Wirtschaft und Technik verbindet, Orientierung gibt und Türen offen lässt. Im Interview erzählt sie, wie sie eine echte Krise gemeistert hat – und warum ihr Studium ihr mehr mitgibt als Fachwissen.

Ein Bruder als Wegweiser

Angebote vergleichen, Artikel lesen, Entscheidung treffen. Für Anika war der Weg zur FH JOANNEUM erstaunlich direkt. Ihr älterer Bruder studierte bereits Industriewirtschaft in Kapfenberg – das brachte sie dazu, sich den Studiengang genauer anzusehen. „Die Mischung aus Wirtschaft und Technik hat mir einfach die Möglichkeit gegeben, dass ich mich noch nicht festlegen muss”, erklärt sie. Eine Universität kam für sie nicht infrage: Der fixe Stundenplan, die klar strukturierten Prüfungszeiten und die bessere Planbarkeit einer Fachhochschule überzeugten sie sofort.

Dass die Wahl auf Industriewirtschaft fiel, hatte einen klaren Grund: Das Studium verbindet wirtschaftliches Denken mit technischem Know-how – und gibt genau dadurch die Freiheit, sich beruflich noch nicht festzulegen. „Ich wusste, dass mich Wirtschaft interessiert. Aber ich wollte nicht zu früh in eine Schiene. Die breite Auswahl hat mich überzeugt. Praxis, Tiefe und ein strukturierter Studienplan: Das war es, was sie suchte.

Wenn der Berg zu groß wirkt

Nach dem ersten Semester steckte Anika in einer Krise. Das Jahr in den USA hatte sie aus dem Lernrhythmus gebracht, mehrere Prüfungen liefen schlecht. „Ich habe kurz daran gedacht aufzuhören”, gibt sie zu. Was sie davon abhielt: Sie nahm sich eine Prüfung nach der anderen vor – und hatte dabei die Unterstützung ihrer Mitstudierenden, ihrer Familie und ihres Bruders. „Ich habe nicht den ganzen Berg gesehen, sondern nur die nächste Prüfung.” Am Ende des zweiten Semesters hatte sie alle Prüfungen nachgeholt und bestanden.

Genau das ist es, was den Campus in Kapfenberg für Anika ausmacht: die Gemeinschaft. Mit nur 24 Personen im Jahrgang kennt man sich, grüßt sich am Gang, setzt sich dazu. „Es ist wie eine kleine Familie.” Auch die Lehrenden sind Teil davon – nahbar, direkt und mit echter Berufserfahrung im Gepäck. Sie bringen den Studienalltag mit der Praxis zusammen, sodass Gelerntes sofort einen Bezug zur Arbeitswelt bekommt.

Kapfenberg lässt sich von Graz aus bequem mit dem Zug erreichen, und Anika pendelt täglich mit einer fünfköpfigen Gruppe – die gemeinsame Fahrt ist längst Teil des Studienalltags geworden.

Nächster Halt: Pharmaindustrie

Im fünften Semester wartet das Praxissemester – und Anika weiß bereits, in welche Richtung sie möchte: in die Pharmaindustrie. Medizin und Gesundheit ziehen sich durch ihre Familie, das gibt Orientierung. Langfristig möchte sie ein eigenes Team führen, Wissen weitergeben, weitergeben, weiterwachsen. Dass das Studium dafür den Grundstein legt, davon ist sie überzeugt.

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In unserem Blog teilen Studierende ihre Erfahrungen an der FH JOANNEUM – authentisch und praxisnah. Von Projektarbeiten über Auslandsaufenthalte bis zum Campusleben.

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