Die Konferenz fand von 6. bis 9. Jänner 2026 bereits zum 59. Mal statt und gilt als wichtiger Treffpunkt für Forschende und Expert:innen aus Informatik, Wirtschaft und Technologie.
Peter Salhofer war Chair zweier internationaler Minitracks. Der erste widmete sich den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf das Software Engineering. Gemeinsam mit Co-Chairs aus führenden Forschungseinrichtungen wie dem San Diego Supercomputer Center, der TU Clausthal und der Carnegie Mellon University wurden unter anderem zukünftige Kompetenzen in der Software-Engineering-Ausbildung, aktuelle KI-Trends sowie der Einsatz von KI in sicherheitskritischen Softwaresystemen diskutiert.
Der zweite Minitrack stand unter dem Titel „Trustworthy AI and Machine Learning“ und beschäftigte sich mit vertrauenswürdiger, verantwortungsvoller KI. Hier arbeiteten internationale Expert:innen aus Institutionen wie dem Los Alamos National Laboratory und der University of California zusammen. Besonders im Fokus stand die Analyse von Multi-Agenten-Systemen im Hinblick auf moralische und ethische Standards – ein Forschungsfeld mit hoher Relevanz für zukünftige IT-Berufsbilder. Vielleicht wird es in Zukunft Software-Psycholog:innen geben.
Diese internationale Forschungstätigkeit zeigt, wie eng Lehre und aktuelle Praxis an der FH JOANNEUM miteinander verbunden sind. Studierende in Bachelor- und Masterstudiengängen im IT-Bereich profitieren direkt davon: Lehrende bringen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, reale Use Cases und globale Perspektiven in den Unterricht ein. So entsteht ein Studium, das nicht nur theoretisch fundiert ist, sondern gezielt auf die Anforderungen moderner IT-Berufe vorbereitet.