FH JOANNEUM begleitet MINI MED Botschafterinnen und Botschafter

zur Stärkung der Gesundheitskompetenz der Steirerinnen und Steirer

 

Sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden in einer dreitägigen Schulung zu MINI MED Botschafterinnen und Botschaftern ausgebildet. Sie werden in ihren Organisationen zielgruppenspezifische Maßnahmen zur Förderung der Gesundheitskompetenz umsetzen. Die FH JOANNEUM begleitet sie dabei.

Das Projekt MINI MED Botschafterin und Botschafter wird von 2018 bis 2020 durch die Regional Medien Austria Gesundheit GmbH, die Medizinische Universität Graz und die FH JOANNEUM umgesetzt. Ziel ist es, die Gesundheitskompetenz der Steirerinnen und Steirer in ihrer Lebenswelt zu stärken. Die ersten sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer der dreitätigen Aus- und Weiterbildung erhielten am 18. Jänner 2019 ihr Zertifikat an der FH JOANNEUM Graz und werden Maßnahmen in folgenden Organisationen umsetzen: Geriatrische Gesundheitszentren der Stadt Graz, Krankenhaus der Elisabethinen Graz, Männerberatung Steiermark, Diözese Graz Seckau, Styria vitalis und REHA Radkersburg. Kernzielgruppe sind Männer über 50 Jahre. Die Diözese Graz Seckau möchte bis 2020 aus 388 Pfarren 50 Seelsorgeräume bilden, bei Styria vitales plant man Gesundheitsworkshops und in der REHA Radkersburg sollen Steharbeitsplätze und zusätzliche Bewegungsangebote eingerichtet werden. Die FH JOANNEUM begleitet das Projekt fachlich und wissenschaftlich.

Eva Adamer-König, Leiterin des Instituts Gesundheitsmanagement im Tourismus der FH JOANNEUM: „Die FH JOANNEUM ist im Projekt MINI MED Botschafterinnen und Boschafter maßgeblich für die Aus- und Fortbildung verantwortlich. Dabei ist uns evidenzbasiertes Arbeiten ebenso wichtig wie eine praxisnahe Implementierung von Ideen in unterschiedlichen Settings für verschiedene Zielgruppen. Gesundheitskompetenz ist nicht nur etwas Individuelles, sondern ein Thema, das mit der Lebenswelt der betroffenen Menschen auf das Engste verknüpft werden muss.“

Durch das Projekt soll die Gesundheitskompetenz der Steirerinnen und Steirer gestärkt werden. (© FH JOANNEUM / Miriam Weiß)