In digitalen Umgebungen werden Benutzer:innen vermehrt mit intransparenten und unethisch gestalteten Designs konfrontiert. Diese Muster zielen darauf ab, Nutzer:innen zu unbeabsichtigten Handlungen zu verleiten.
Diese Masterarbeit untersucht potenzielle Strategien für Designer:innen, um diesen Trend entgegenzuwirken. Basierend auf Ergebnissen aus Online-Umfragen, Expert:innen-Interviews und einer Literaturrecherche wird eine praktische Lösung vorgestellt: ein Hilfstool, das in die Designsoftware Figma integriert ist. Für dieses Tool wurden Gestaltungsrichtlinien für faire Nutzer:innenführung gesammelt und weiterentwickelt, um einen praktischen Rahmen für Designer:innen zu schaffen.
Durch einen sorgfältigen Design- und Entwicklungsprozess sowie anschließender Promotion wurde „EthicAlly“ entwickelt. Durchgeführte Tests zur Erhebung der Nutzungsfreundlichkeit zeigten eine positive Akzeptanz bei der Zielgruppe.
Die Masterarbeit kommt zu dem Schluss, dass Designer:innen dabei unterstützt werden können, ethischer und verantwortungsvoller zu designen und so einen transparenten, digitalen Raum für alle zu fördern.