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Projekt

Familienbefragung KJH Graz

Das Forschungsprojekt untersucht, wie Familien Angebote und Leistungen der Grazer Kinder- und Jugendhilfe erleben und inwiefern unterschiedliche Ressourcen zur Erreichung von Unterstützungszielen beitragen.

Ausgangslage

Die Grazer Kinder- und Jugendhilfe (KJH) begleitet zahlreiche Familien in herausfordernden Lebenssituationen. Seit 2004 orientieren sich die Angebote und Leistungen am Fachkonzept der Sozialraumorientierung: Ziel ist es, Familien in ihrem Lebens- und Wohnumfeld passgenau zu unterstützen. Zentrale Prinzipien sind die konsequente Einbindung des Willens der unterstützten Personen, die Aktivierung ihrer Selbsthilfekräfte sowie die Nutzung unterschiedlichster Ressourcen.

 

Projektziele

Ziel des Projekts ist es, Erkenntnisse über das subjektive Erleben der Angebote und Leistungen der Grazer Kinder- und Jugendhilfe aus Sicht von Familien zu gewinnen. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern persönliche, soziale, strukturelle und ökonomische Ressourcen zur Erreichung von Unterstützungszielen beitragen. Auf Basis der Ergebnisse werden Impulse und Handlungsempfehlungen für die Praxis entwickelt.

 

Forschungsfragen

Folgende Forschungsfragen werden beantwortet:

  • Wie erleben Familien die Unterstützung durch die Kinder- und Jugendhilfe?
  • Welche persönlichen, sozialen, strukturellen und ökonomischen Ressourcen fördern die Zielerreichung in Einzelfallhilfen?
  • Welche Impulse ergeben sich daraus für die Weiterentwicklung einer ressourcenorientierten Praxis?

 

Forschungsdesign

Es wird ein Mixed-Methods-Design angewandt:

Modul A) Durchführung einer Online-Erhebung mittels Fragebogen, der mehrsprachig und in einfacher Sprache konzipiert ist. Um Jugendlichen die Teilnahme zu erleichtern, wurde zusätzlich eine Version in jugendgerechter Sprache entwickelt. Teilnehmer:innen erhalten eine Aufwandsentschädigung in der Höhe von 10 Euro.

 

Modul B) Durchführung qualitativer Interviews mit Eltern, Bezugspersonen bzw. Jugendlichen ab 14 Jahren, die sich im Zuge der Fragebogenerhebung dazu bereit erklären. Teilnehmer:innen erhalten eine Aufwandsentschädigung in der Höhe von 50 Euro.

 

 

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