Anlässlich ihres 30-jährigen Jubiläums lädt die GAIMH zu ihrer Jahrestagung nach Österreich ein. Im Mittelpunkt steht das frühkindliche Spiel als zentraler Ausdruck kindlicher Entwicklung: ein Raum, in dem Beziehung, Lernen und Entdeckungsfreude zusammenfinden. Spielen wird dabei als die „Sprache der Kinder“ verstanden. Es entsteht aus der eigenen Motivation des Kindes und braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Zeit und Raum, aufmerksame Zuwendung sowie eine einfühlsame Begleitung. Die Tagung widmet sich der Frage, welche Voraussetzungen Kinder zum Spielen benötigen und wie Eltern und Fachkräfte diesen natürlichen Entwicklungsprozess unterstützend begleiten können. Angesichts der wachsenden Präsenz von Bildschirmmedien im Alltag richtet sich der Blick dabei besonders auf die Bedeutung von Spielräumen, die mit allen Sinnen erfahrbar sind.
Das Programm bietet ein breites inhaltliches Spektrum: Es reicht vom freien und natürlichen Spiel über das Spiel von Kindern mit Beeinträchtigungen bis hin zum therapeutischen Spiel in den ersten Lebensjahren. Ziel der Tagung ist es, das Bewusstsein für die zentrale Bedeutung des frühen Spiels als Grundlage der emotionalen, sozialen und kognitiven Entwicklung zu stärken und aufzuzeigen, wie Kinder sich „durch Spiel entfalten können“.
Hauptreferent:innen
- Prof. Dr. Karl Heinz Brisch · Dipl. Psych. Jule Epp · Dr. Christoph Göttl
- Dr.in Elfriede Kalcher-Sommersguter · Dr.in Gabriela Markova
- Dr.med. Nikolaus von Hofacker · Dr.in Eva Pattis-Zoja
- Dr.in Signe Preuschoft · Karin Kalbanter-Wernicke · Dr. Thomas Wernicke
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