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Elena Spath absolvierte ihren Bachelor in Logopädie an der FH JOANNEUM. Im Anschluss an ihren Master in Lehr- und Forschungslogopädie an der RWTH Aachen befindet sie sich nun im Promotionsstudium. Sie arbeitet an der RWTH Aachen sowie an der Mauritius Therapieklinik Meerbusch.
In meiner Freizeit: zwischen Boulderwand, Laufschuhen, Buchrücken und Stickrahmen
Das war das coolste Praktikum: Das coolste Praktikum habe ich am MVZ Marienhof in Koblenz verbracht, wo ich dann auch meine erste Stelle begonnen habe.
Hier habe ich mein Auslandssemester verbracht: Im Masterstudium habe ich ein Auslandssemester in Groningen, NL verbracht, in dem ich v.a. viel über didaktische Methoden und Gesundheitssysteme weltweit lernen konnte.
Als ich klein war wollte ich erst Sängerin, dann Autorin und dann Lehrerin werden, heute bin ich … irgendwie eine Mischung aus allem 😉
Wenn ich nicht Logopädie studiert hätte, dann wäre ich: vielleicht Psychologin
Hier habe ich die Zeit nach den LVs verbracht: mit den anderen in der FH oder in Bausatzlokalen oder in meiner ehemaligen WG in Gösting
Sag uns, was dein Job ist, ohne uns zu sagen was dein Job ist: Ich helfe Menschen, ihre Freude an Kommunikation und/oder der Nahrungsaufnahme wieder zu entdecken.
Wenn mein Studium eine Superkraft wäre, wäre es Telepathie: wir versuchen zu verstehen, was in unserem Gegenüber vorgeht – auch wenn er oder sie es sprachlich (noch) nicht ausdrücken kann. Dafür haben wir gelernt, körpersprachliche Signale zu deuten, um herauszufinden, wo Bedürfnisse und Ressourcen liegen. Wir helfen u.a. dabei, dass Menschen ihre Gedanken und Gefühle wieder klar kommunizieren können und dadurch wieder in Verbindung kommen.
Das lernt man im Studium garantiert: Sehr viel über sich selbst bei der Entwicklung der eigenen therapeutischen Persönlichkeit.
Die beste Lehrveranstaltung war: neurogene Sprachstörungen bei Marlies Jobstmann
FunFact aus dem Studium? Wir haben mehrere Stunden mit Lippenflattern und verschiedenen Stimmübungen wie dem „Dampfer“ verbracht.
Nehmt euch Zeit für die Entwicklung eurer therapeutischen Persönlichkeit. Davon gibt es nicht nur eine richtige, sondern so viele, wie es Menschen gibt! Schaut über den Tellerrand – neben Therapieren gibt es noch vieles mehr, was wir mit unserem Job erreichen und bewirken können!
Erhalt des Posterpreises auf der GAB-Tagung 2023, überreicht durch Dr. Robert Darkow
Ich forsche zur Diagnostik von Sprechapraxien: Ich sichte aktuelle Literatur, erhebe eigene Daten und werte sie statistisch aus. Parallel arbeite ich in einer neurologischen Rehaklinik mit erwachsenen Patient:innen an Sprach-, Sprech- und Schluckfähigkeiten – ein gelungener Mix aus Forschung und Praxis.
Meinen Job habe ich dank eines Graduierten-Stipendiums der RWTH Aachen erhalten, mit dem ich mein Masterprojekt weiterführen darf. Im Studium lernte ich fundierte Literaturrecherche, effektives Zeitmanagement und die Planung sowie Begründung therapeutischer Methoden. Diese Kompetenzen wende ich tagtäglich an. Empathie, Geduld und Flexibilität sind dabei essenziell.
Besonders spannend finde ich die Vielseitigkeit meines Jobs: Die Forschung entwickelt sich ständig weiter, und jede:r Patient:in – jede Altersgruppe – bringt neue Herausforderungen. Mein bisher größter Erfolg war die RWTH-Förderung und die Vorstellung meiner Forschungsergebnisse auf einem internationalen Kongress. Künftig möchte ich nach der Promotion an einer Fachhochschule oder Uni lehren und angehende Logopäd:innen ausbilden. Die Kombination aus Klinik und Forschung gelingt mir durch meine Tätigkeit an zwei Tagen pro Woche in der Rehaklinik, wo ich gleichzeitig die Datengewinnung sicherstelle.
Du möchtest weitere Absolvent:innen der FH JOANNEUM kennenlernen, mehr über ihr Studium und ihren Berufsweg erfahren? Hier findest du alle Porträts.