Am 9. Oktober 2025 feierte das Institut gemeinsam mit seinem Alumni-Verein IMC/WING das 30-Jahr-Jubiläum im Audimax der FH JOANNEUM in Kapfenberg. Nach der Begrüßung durch Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl spannte Institutsleiter Martin Tschandl in seinem Rückblick den Bogen von den Anfängen 1995 bis zu den zukünftigen Schwerpunkten der digitalen und nachhaltigen Transformation von Unternehmen. „Industrial Management bildet einerseits Akademikerinnen und Akademiker zwischen Technik und Wirtschaft aus und ist andererseits über die Jahrzehnte ein Innovationspartner der heimischen Industrie und eine österreichweite Netzwerkdrehscheibe für Digitalisierung, Supply Chain Management und Controlling“, betonte Martin Tschandl in seiner Festrede.
Er dankte den Studierenden, den 40 Institutsmitarbeiter:innen und den 60 externen Lehrbeauftragten aus der Wirtschaft für ihr Engagement: „Das ist wichtig, damit Österreich im internationalen Wettbewerb mithalten kann.“
Der Kapfenberger Bürgermeister Matthäus Bachernegg zeigte in seinen Grußworten die Verbindung der Hochschule mit der Stadt Kapfenberg und ihrer Entwicklung in den letzten 30 Jahren auf. Martin Payer, kaufmännischer Geschäftsführer der FH JOANNEUM, betonte die aktive und innovative Rolle von Industrial Management.
Die Keynote von Markus Tomaschitz (AVL) und der Videoimpuls von Christian Diewald (Stadler AG und Präsident des Österreichischen Wirtschaftsingenieur-Verbandes) skizzierten den Status der Industrie jetzt und ihrer geplanten Zukunft als Vorbereitung für die nachfolgende Podiumsdiskussion, an der sich viele der 250 Gäst:innen beteiligten: Unter der Moderation von Martin Tschandl diskutierten Markus Tomaschitz, Wolfgang Plasser (CEO von Pankl AG und Vorstand IV-Steiermark), Peter Schentler (Partner bei Horváth) und Sonja Herbitschek (Senior Manager Procurement bei Magna International) über Fachkräftebedarf, digitale Wertschöpfung, Nachhaltigkeit und die Rolle der interdisziplinären Wirtschaftsingenieur- und Wirtschaftsingenieurinnen-Ausbildung in Zukunft.
Beim geselligen Zusammensein im Anschluss in der Innovation-Lounge und bei Führungen durch die Labore wie etwa das Smart Production Lab des Instituts, eine der größten Lehr- und Forschungsfabriken für digitale Produktion in Mitteleuropa, sowie die Lehrbereiche wurden Ideen vertieft, Kontakte geknüpft und Kooperationsprojekte geschmiedet. Der Abend zeigte: Die Verbindung von technologischem Tiefgang und betriebswirtschaftlicher Exzellenz bleibt der Erfolgsfaktor – für die Region, für internationale Industrien und für die nächsten 30 Jahre Industrial Management in Kapfenberg.