Diese Arbeit untersucht das Phänomen des Glaubens in die Künstliche Intelligenz (KI) und die Auswirkungen dieses Vertrauens auf die Verarbeitung personenbezogener Daten. Ziel war es, genau zu verstehen, wie KI-Begleiter Empathie erzeugen, welche Täuschungsmuster dabei verwendet werden und welche ethischen, rechtlichen und sozialen Probleme dabei entstehen können.
Im theoretischen Teil wird die Geschichte der Technologie und insbesondere der KI sowie ihre Anwendung im realen Leben eingehend untersucht und das Konzept der personenbezogenen Daten betrachtet. Es werden weitere Beispiele angeführt, bei denen die Interaktion mit KI-Begleitern wie Replika zu verschiedenen Konsequenzen geführt haben.
Im praktischen Teil wurde die Replika-App genauer untersucht – angefangen bei der Webseite bis hin zu Funktionen in der App, die Nutzer:innen in die Irre führen könnten. Außerdem wurde ein Experiment mit einem benutzerdefinierten Chatbot durchgeführt, der auf der ChatGPT-Plattform basiert und so programmiert wurde, dass es personenbezogene Daten der Teilnehmenden sammelt.