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Presse

Betonkanu auf Erfolgskurs

Das erfolgreiche Team. Foto: Verein der FH JOANNEUM für Betonkanuregatten

Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei der Deutschen Betonkanuregatta 2024 konnte das Team des Instituts Architektur und Bauingenieurwesen der FH JOANNEUM auch bei der 20. Auflage des Wettbewerbs überzeugen. Für das innovative Betonkanu „KI-nu“ wurde das Team vor Kurzem mit dem 2. Platz ausgezeichnet.

Rund 1.100 Teilnehmende aus mehr als 170 Teams gingen bei der 20. Deutschen Betonkanuregatta am 19. und 20. Juni 2026 in Brandenburg an der Havel mit selbst entwickelten und gebauten Betonkanus an den Start. Der traditionsreiche Wettbewerb der Zement- und Betonindustrie verbindet technisches Know-how, Kreativität und Teamarbeit. Das Team des Instituts Architektur und Bauingenieurwesen der FH JOANNEUM meisterte die rund 250 Meter lange Wettkampfstrecke mit seinem Betonkanu „KI-nu“ und überzeugte damit auch die Jury: Für das innovative und nachhaltige Konzept wurde es mit dem 2. Platz im Nachhaltigkeitswettbewerb ausgezeichnet.

Nachhaltigkeit über den Wettbewerb hinaus

„KI-nu“ verbindet digitale Entwurfsprinzipien mit einer modularen Bauweise. Im Mittelpunkt des Projekts stand ein durchgängiges Nachhaltigkeitskonzept: Sämtliche Betonelemente wurden mit nur einem Schalungssatz gefertigt, wodurch Material eingespart und eine hohe Präzision erreicht werden konnte. Inspiriert von der Logik Künstlicher Intelligenz entwickelte das Team ein System aus 16 identischen, rautenförmigen Betonelementen, die zu einem rund vier Meter langen, schwimmfähigen Kanu zusammengesetzt werden. Durch die kompakte Bauweise lassen sich Transport und Montage besonders ressourcenschonend gestalten.

Nach der Regatta erhalten die einzelnen Module eine neue Nutzung im Sinne der Kreislaufwirtschaft – etwa als Regale, Sitzmöbel oder Pflanztröge. Ein Teil ergänzt künftig die bereits vorhandenen Möbelstücke des Betonkanus aus dem Vorjahr am Institut Architektur und Bauingenieurwesen, weitere Elemente werden von Studierenden weiterverwendet oder gegen freiwillige Spenden an den studentischen Verein abgegeben.

Betreut wurde das Projekt von Thomas Laggner, Lehrender am Institut Architektur und Bauingenieurwesen der FH JOANNEUM: „Die Betonkanuregatta ist für unsere Studierenden weit mehr als nur ein spannender Wettbewerb – sie ist ein ideales Praxislabor. Der größte Vorteil liegt hier in der interdisziplinären Zusammenarbeit: Studierende der Architektur und des Bauingenieurwesens arbeiten von Sekunde eins an Hand in Hand. Genau diese Schnittstelle brauchen wir später auch in der Baupraxis. Beton ist und bleibt weltweit der wichtigste Baustoff. Gerade deshalb ist es für angehende Planer:innen und Ingenieur:innen essenziell, dessen Einsatz perfekt zu beherrschen. Nur wer den Baustoff von Grund auf versteht, kann in Zukunft auch wirklich nachhaltig und ressourcenschonend damit umgehen. Es begeistert mich jedes Mal aufs Neue, mit welchem hohen Innovationsgeist und welcher Tatkraft die Studierenden diese Herausforderung meistern.“

Foto: Sascha Steinbach

Foto: Sascha Steinbach

Foto: Verein der FH JOANNEUM für Betonkanuregatten

Foto: Verein der FH JOANNEUM für Betonkanuregatten

Foto: Verein der FH JOANNEUM für Betonkanuregatten

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